Titelaufnahme

Titel
Die Ware Frau : Normen gegen den Frauenhandel aus rechtshistorischen Perspektiven bis in die Gegenwart / vorgelegt von Madlin Zimmermann
Verfasser/ VerfasserinZimmermann, Madlin
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anita
Erschienen2011
Umfang79 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Frauenhandel / Recht / Geschichte / Frauenhandel / Recht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33551 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Ware Frau [0.57 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden, rechtshistorischen Überblick über die Entwicklung des Frauenhandels und die Bekämpfung desselben zu geben. Mit der Behandlung des Themas wird in der Antike begonnen. Vor allem von Bedeutung war zu dieser Zeit das römische Recht. In diesem vorherrschend waren die Bestimmungen gegen die Kuppelei und deren Rechtsfolgen, die sich im Laufe der Zeit und abhängig vom jeweiligen Herrscher geändert haben. Im Mittelalter, in Bezug auf den europäischen Raum, waren der Frauenhandel und auch dessen Bekämpfung eng mit der Prostitution verbunden. In der Neuzeit sind die für den Frauenhandel relevanten Bestimmungen die der Bamberger Halsgerichtsordnung, der Constitutio Criminalis Carolina und der Strafgesetze von 1803 und 1852. Im 19. Jahrhundert begann der internationale Kampf gegen den Frauenhandel. Den Grundstein dafür legten die ersten vier internationalen Konventionen. Daraufhin folgten eine Reihe von Maßnahmen und Dokumenten gegen den Menschenhandel, vor allem aber gegen den Frauen- und Kinderhandel, von Seiten der Vereinten Nationen, des Europarats und der Europäischen Union. Für die Bekämpfung weiters von Bedeutung ist die Erfassung der wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Frauenhandel, seine Ursachen, die Arten in der er in Erscheinung tritt und die häufigsten Herkunfts- und Zielländer. Die aktuelle Rechtslage zur Bekämpfung des Frauenhandels umfasst in Österreich Normen aus dem Strafgesetzbuch, der Strafprozessordnung, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz und dem Ausländerbeschäftigungsgesetz. Sehr bedeutend ist schlussendlich der Opferschutz auf österreichischer, europäischer und internationaler Ebene.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to give a widespread historical overview of trafficking in women and the efforts to prevent it. The insight into the issue begins with ancient times, especially pertaining to the Roman law. It contains regulations against the procuring of trafficked women and the legal consequences such an act incurs. These legal repercussions have however often changed, depending on the time and the current ruler. In the Middle Ages the trafficking in women and the attempts to prevent it are in close relationship with prostitution. In modern times the relevant regulations are in the Bamberger Halsgerichtsordnung, the Constitutio Criminalis Carolina and the Criminal Codes of 1803 and 1852. In the 19th Century the real international struggle against human trafficking began. The first international documents were four conventions which were followed by a series of actions and documents issued by the United Nations, the Council of Europe and the European Union against human trafficking, especially focusing on the trafficking in women and children.Also important for the fight against human trafficking is to understand the current situation. The main facts and figures on trafficking in women, the causes, what kinds of trafficking in women exist and what are the most common states of origin and destinations ? these are just some of the important questions explored within the thesis. Also the current legal situation in Austria and the most important legal regulations are explored. Finally some light is shed on the importance of the protection of trafficking victims in Austria, Europe and internationally.