Titelaufnahme

Titel
Geschäfts- und Warenhäuser von Fellner und Helmer / vorgelegt von Birgit Scholler
Verfasser/ VerfasserinScholler, Birgit
Begutachter / BegutachterinPloder Josef
Erschienen2011
Umfang104 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wien / Atelier Fellner & Helmer / Warenhaus / Geschäftshaus / Wien / Atelier Fellner & Helmer / Warenhaus / Geschäftshaus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33529 Persistent Identifier (URN)
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Geschäfts- und Warenhäuser von Fellner und Helmer [3.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit Geschäfts- und Warenhäuser von Fellner & Helmer in der Donaumonarchie. Zuerst wurden verschiedene Entwicklungen für Warenhausbauten auf internationaler Ebene betrachtet, dann wurden die Voraussetzungen in der Donaumonarchie beleuchtet und der damit einsetzende kulturelle und politische Wandel um 1900 erklärt. Des Weiteren wurden die Geschäftsstraßen, das Marktwesen und die Passagenbauten in Wien betrachtet. Die Entstehung der Wiener Geschäftsstraßen ist genauso wichtig für die Entwicklung von Warenhäuser wie auch die Kanalisation, öffentlicher Verkehr und die Entdeckung von Eisen. Damit erhielt die Fassade ein neues Aussehen. Curtain-Wall und Schaufenster wurden eingesetzt.Die Firma Thonet, bekannt für ihre Stühle, und die Wiener Familie Rothberger waren sehr erfolgreich und Vorreiter auf der Suche nach neuen Wegen für die Warenpräsentation und dem Verkauf. In den Innenräumen gewann das Treppenhaus an Bedeutung. In der Barockzeit war die Präsentation auf der Bühne wichtig. Das Treppenhaus wurde nun für alle Käuferschichten zugänglich und diente der Repräsentation: Sehen und gesehen werden wurde für alle möglich. Die Geschäftshäuser kennzeichneten sich durch die Zweiteilung der Fassade. Das Erdgeschoß und der erste Stock wurden mit Curtain-Wall Technologie ausgestattet, und ein Gesims trennte die Geschäftsstockwerke von dem Wohnbereich. Im Gegensatz dazu dienten bei den Warenhäusern alle Geschoße dem Verkauf, sowie den Kantinen für Mitarbeiter, und technischen Einrichtungen.Die österreichische Entwicklung wird an Wiener und Grazer Beispielen gezeigt. In der Donaumonarchie gibt es wenige Beispiele wie in Prag und Budapest. Die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer wurden mit ihren Theaterbauten in der Donaumonarchie bekannt. Ihre Geschäfts- und Warenhäuser sind nicht so berühmt, aber mindestens genauso innovativ und daher ist eine genauere Analyse dieser gerechtfertigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis discusses shops and department stores of Fellner and Helmer in the Austro-Hungarian Empire. First, the international aspects of department stores are presented and then the cultural conditions are examined. The work focuses on the history and the development of department stores in the Austro-Hungarian Empire. Furthermore, the Viennese shopping streets, the markets and shopping arcades are examined. The development of the Viennese shopping streets are equally important for the development of department stores as the infrastructure of water supply, public transport and the discovery of new materials such as iron. This made a totally different style of a façade facing possible. Curtain wall and shop windows came into use.The company Thonet, famous for their chairs, and the Viennese family Rothberger were very successful and motivators for a different style of presenting, creating and selling. In the interior the stairs became important. During the baroque time the representation on stage was quite essential. The stairs were now available to consumers of all different social classes. It became important to see and to be seen.For the shops the façade of the building had two parts. The ground and the first floor were characterized by curtain wall, glass technology, and a molding is the transition to the upstairs apartments and bureaus. In contrast, the newly developed department stores used all floors for sale, employees? buffets and technical equipment. The Austrian development is presented with examples from Vienna and Graz. In the Austrian-Hungarian Empire there are a few examples shown like Prague and Budapest. The Viennese architects Ferdinand Fellner and Hermann Helmer became famous for their theater buildings throughout the Austro-Hungarian Empire. Their department stores are not as famous, but just as innovative as their theaters and therefore the in depth analysis of their department stores is justified.