Titelaufnahme

Titel
Wege der Bewältigung bei der Diagnose Krebs / vorgelegt von Petra Grebien
Verfasser/ VerfasserinGrebien, Petra
Begutachter / BegutachterinJehna Walter Dr.
Erschienen2012
Umfang99 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Krebs <Medizin> / Bewältigung / Krebs <Medizin> / Bewältigung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33373 Persistent Identifier (URN)
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Wege der Bewältigung bei der Diagnose Krebs [0.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractEine Krebserkrankung stellt ein einschneidendes Ereignis im Leben jedes /jeder Einzelnen dar und ruft bei dem/der Betroffenen zahlreiche Belastungen und Bedrohungen hervor. Der Patient/die Patientin wendet über die gesamten Krankheitsphasen hinweg, bewusst oder unbewusst kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Umgangsweisen mit der Erkrankung an, um Möglichkeiten zu finden, mit den veränderten Bedingungen zurechtzukommen und sich neu zu orientieren. Die Diagnose Krebs führt bei dem/der Erkrankten zu einer wesentlichen Veränderung des gesamten Lebens, da Angst, Beunruhigung und Beschwerden die Position von ständigen Begleitern einnehmen.Das Ziel der hier dargestellten deskriptiven Literaturarbeit ist es, in Anlehnung an das transaktionale Bewältigungsmodell von Lazarus, die differenzierten subjektiven, kognitiven Bewertungen und individuellen Bewältigungsstrategien, die in der Auseinandersetzung mit einer Krebserkrankung von einem/einer Betroffenen entworfen und ausgewählt werden, darzustellen.Aus den Ergebnissen wird der Schluss gezogen, dass der Variantenreichtum an eingesetzten Bewältigungsanstrengungen zur Krankheitsverarbeitung von der interindividuellen Verschiedenheit bestimmt wird und für jeden Betroffenen/jede Betroffene etwas Einzigartiges darstellt. So individuell unterschiedlich sich die traumatische Krebserkrankung mit ihren krisenhaft verlaufenden Belastungen und Bedrohungen präsentiert, so individuell differenziert gestalten sich auch die subjektiven Bewertungen der Bedrohlichkeit und die persönlichen Möglichkeiten, mit der Krankheit umzugehen. Jeder Patient/jede Patientin muss seinen/ihren eigenen Weg im Umgang mit der Krebserkrankung suchen und mit Hilfe unterschiedlicher Varianten sozialer Unterstützung finden, um dann Schritt für Schritt das Faktum ?Krebs? in sein/ihr neues Alltagsleben zu integrieren.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractA cancer diagnosis is a pivotal event in the life of each and every person affected, bringing with it significant stress and feelings of apprehension. The patient, consciously or subconsciously, deals with his or her disease in cognitive, emotional and behavioural patterns to find ways of coping with his or her changed condition and to find reorientation. A diagnosis of cancer leads to fundamental shifts in the lives of those involved as fear, worry and discomfort can become more or less constant companions.The aim of this descriptive literature based paper is to describe, on the basis of the transactional coping model developed by Lazarus, the varied aspects of subjective and cognitive evaluation as well as the individual coping strategies devised and eventually chosen by those affected by cancer.In conclusion one can say that the variety in the efforts made to handle the illness depends on the individual in his or her uniqueness. In the same way as a traumatic cancer with all its crises and apprehensions is different for each affected person, his or her personal views of its seriousness and his or her personal resources to cope with it are highly individual. Every cancer patient must seek out his or her own way to cope and make use of any supports available in order to gradually integrate the reality of "cancer" into his or her everyday life.

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