Titelaufnahme

Titel
Stressbewältigung und Depressivität im Kindesalter / vorgelegt von Sandra Mostögl
Weitere Titel
Coping with stress and childhood depression
Verfasser/ VerfasserinMostögl, Sandra
Begutachter / BegutachterinRossmann Peter
Erschienen2011
Umfang103 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Depressivität / Stressbewältigung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33321 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Stressbewältigung und Depressivität im Kindesalter [0.64 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Depressive Störungen treten immer häufiger auf und bereits Kinder sind vermehrt davon betroffen. Durch den chronischen Verlauf dauern diese Störungen oft bis ins Erwachsenenalter an und können zu Beeinträchtigungen der sozialen und emotionalen Entwicklung führen. Die Ursachen sind vielfältig. In diesem Zusammenhang spielt auch das wahrgenommene Stressausmaß und die Bewältigung belastender Situationen eine Rolle. Dabei sind die Anwendung effektiver Stressbewältigungskompetenzen und Problemlösefertigkeiten äußerst wichtig. Leider neigen gerade depressive Kinder zur Anwendung ungünstiger Bewältigungsstrategien.In der vorliegenden Untersuchung wurde den Zusammenhängen zwischen dem emotionalen Befinden und der Verwendung günstiger bzw. ungünstiger Bewältigungsstrategien und möglichen Geschlechtseffekten nachgegangen. 178 Grazer GymnasiastInnen der sechsten Schulstufe bearbeiteten den Depressionstest für Kinder (Rossmann, 2005) und den Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter (Lohaus et al., 2006). Bezüglich der Geschlechtseffekte konnten die Annahmen nur teilweise bestätigt werden. Die Mädchen waren nicht dysphorischer, neigten nicht häufiger zu psychosomatischen Symptomen und zeigten keine stärker ausgeprägte Stresssymptomatik, berichteten aber über ein intensiveres Stresserleben, beschrieben sich als weniger agitiert als die Burschen und suchten in Stresssituationen häufiger nach sozialer Unterstützung. Bei den Mädchen zeigten sich alle erwarteten Zusammenhänge zwischen dem Ausmaß der Depressivität und der Stressbelastung sowie der Anwendung günstiger oder ungünstiger Bewältigungsstrategien. Bei den Burschen konnten die Erwartungen ebenfalls großteils bestätigt werden, jedoch zeigten sich in den Bereichen der problemorientierten Bewältigung und Suche nach sozialer Unterstützung keine Zusammenhänge mit der Depressivität.

Zusammenfassung (Englisch)

The prevalence of depressive disorders is increasing and even children are more and more affected by them. Due to their chronic course these disorders tend to continue into adulthood and to influence social and emotional development. There are various causes for childhood depression. In this connection the perceived stress level and the style of coping with stressful events play a major role. It is crucial how a person reacts to a stressful situation. Thus the use of effective coping strategies and problem solving skills is of great importance. Unfortunately, depressed children tend to use unfavourable coping strategies.The present study aims to highlight the correlations between emotional health and favourable respectively unfavourable coping strategies and to reveal possible gender differences. The survey sought the views of 178 grammar school pupils of Graz who attended the sixth grade. Two questionnaires were used: The Depressionstest für Kinder (Rossmann, 2005) and the Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter (Lohaus et al., 2006). The hypotheses concerning the gender differences were only partially confirmed by the data. Girls were not more dysphoric, do not report more psychosomatic symptoms, do not show more stress symptoms, but do have a more intensive experience of stress, describe themselves as less agitated and do more often seek for social support in stressful situations than boys. The expected correlations between the extent of depression and the experienced stress level as well as the use of favourable or unfavourable coping strategies could all be found in the female sample. For the boys the expectations concerning the correlations were also confirmed by a large, but the strategies of problem-oriented coping and seeking for social support were not correlated with depression scores.

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