Titelaufnahme

Titel
Die soziale Praxis des Gerichtsdolmetschens in Slowenien : Entwicklung und Status quo / vorgelegt von Ana Lotrič
Verfasser/ VerfasserinLotrič, Ana
Begutachter / BegutachterinGrbic Nadja
Erschienen2011
Umfang120 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Slowenien / Gericht / Dolmetschen / Slowenien / Gericht / Dolmetschen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33298 Persistent Identifier (URN)
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Die soziale Praxis des Gerichtsdolmetschens in Slowenien [24.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Gerichtsdolmetschen ist ein bedeutender Dolmetschtyp, der auch in der Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird. Jedoch wird dem Gerichtsdolmetschen nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Die Professionalisierung des Berufes steckt noch in den Kinderschuhen, die Berufspraxis, die Ethik, die Normen und Regeln unterscheiden sich von Land zu Land und werden in manchen nur unzureichend umgesetzt. Besonders auf europäischer Ebene wird jedoch versucht Einheitlichkeit zu schaffen.Die Diplomarbeit mit dem Titel Die soziale Praxis des Gerichtsdolmetschens in Slowenien - Entwicklung und Status quo versucht die Situation des Gerichtsdolmetschens in Slowenien umfangreich aus zwei Blickwinkeln zu beschreiben. In einem ersten Schritt werden die Gesetze, die direkt oder indirekt mit Gerichtsdolmetschen verbunden sind, beschrieben. Darüber hinaus wird auf die drei wichtigsten Institutionen eingegangen, sprich auf die Universitäten, das Justizministerium und den Verband der wissenschaftlichen und technischen ÜbersetzerInnen.Den Hauptteil der Diplomarbeit bildet eine empirische Studie, im Rahmen welcher zwei unterschiedliche Forschungsmethoden eingesetzt wurden. Um einen ersten Überblick über die Situation zu bekommen und wichtige Hintergrundinformationen zu erlangen, wurde als erstes ein qualitatives, leitfadengestütztes ExpertInneninterview geführt. Die aus dem Interview und dem theoretischen Teil der Arbeit gewonnen Erkenntnisse dienten als Basis für die Erstellung eines Online-Fragebogen, der an alle GerichtsdolmetscherInnen in Slowenien verschickt wurde. Die aus beiden Forschungsmethoden gewonnenen Informationen wurden in einem nächsten Schritt in Kategorien gegliedert und zusammen analysiert. Mit dem Einsatz sowohl qualitativer als auch quantitativer Methoden konnte ein ganzheitliches und detailliertes Bild der Situation des Gerichtsdolmetschens in Slowenien präsentiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Court interpreting is an important type of interpreting that will gain in importance in the future. Nevertheless court interpreting does not have the attention it deserves. The professionalization of this occupation is still in its infancy, the professional practice, the ethics, norms and regulations of court interpreting differ greatly from country to country and are being implemented insufficiently in some of them. Yet at European level an attempt is being made to create uniformity.The diploma thesis entitled The social practice of court interpreting in Slovenia ? development and status quo attempts to describe the situation of court interpreting in Slovenia comprehensively from two perspectives. In a first step the legislation directly or indirectly connected to court interpreting is being described. Furthermore the three main institutions, i.e. the universities, the Ministry of Justice and the Association of scientific and technical translators, are presented.The main part of the diploma thesis consists of an empirical study in which two different research methods have been used. To get a first overview of the situation and important background information a qualitative guided interview with an expert has been conducted. The knowledge gained from the theoretical part of the thesis and from the interview served as a basis for the development of an online questionnaire, which has been sent to all sworn and certified court interpreters in Slovenia. The findings gathered from both research methods have in a next step been divided into categories and analyzed. The use of qualitative and quantitative methods allowed a thorough and detailed description of the situation of court interpreting in Slovenia.