Titelaufnahme

Titel
Female Genital Mutilation/Cutting im Kontext der Theorie kulturspezifischer Fürsorge nach Madeleine Leininger / Verfasserin: Theresia Schenk-Leopold
Verfasser/ VerfasserinSchenk-Leopold, Theresia
Begutachter / BegutachterinHinghofer-Szalkay Irma Dr.
Erschienen2012
Umfang121 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Beschneidung <Frau> / Beschneidung <Mann> / Transkulturelle Pflege / Beschneidung <Frau> / Beschneidung <Mann> / Transkulturelle Pflege / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33103 Persistent Identifier (URN)
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Female Genital Mutilation/Cutting im Kontext der Theorie kulturspezifischer Fürsorge nach Madeleine Leininger [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractFGM/C, die weibliche genitale Verstümmelung bzw. Beschneidung ist in den meisten Ländern der Erde verboten, dennoch ist sie Teil der Kultur vieler Menschen und ein Thema, welches durch Migration auch die professionelle Pflege in Österreich betrifft. Religiöse, mythologische, traditionelle, soziokulturelle und ökonomische Aspekte sind die Beweggründe, sodass dieses jahrtausendealte Ritual noch in der heutigen Zeit Bestand hat. Eigene Erfahrungen der Autorin und konkrete Ergebnisse der descriptiven Literaturrecherche lassen dringenden Handlungsbedarf zu den Bereichen Information, Aufklärung und Prävention der FGM/C vor allem im Gesundheitsbereich erkennen. Menschen werden durch die Kultur, die Werte und Normen des sozialen Umfeldes geprägt und haben das Bedürfnis entsprechend dieser Vorstellung zu leben, zu interagieren und betreut bzw. gepflegt zu werden. Die transkulturelle Pflege nach Madeleine Leininger, die transkulturelle Kompetenz nach Dagmar Domenig sowie das Familienmodell nach Friedemann und Köhlen werden für Theorie, Wissenschaft, Praxis und Lehre dargestellt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Blick für die weitreichenden Probleme durch FGM/C zu schärfen und einen sensiblen Umgang mit Betroffenen zu fördern, sowie umfassende Informationen zu den Hintergründen der FGM/C zusammenzustellen, um die Beweggründe der Betroffenen und Ausführenden nachvollziehen zu können und gleichzeitig Ansätze für Aufklärung, Prävention, Betreuung und Pflege zu findenSchlüsselwörter: Weibliche genitale Verstümmelung/Beschneidung (FGM/C), Migration, Prävention, Pflegetheorie, transkulturelle Pflege, Madeleine Leininger, Friedemann und Köhlen, Dagmar Domenig

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractFGM/C, the female genital mutilation/cutting, is prohibited in most countries on earth. However, it is still a part of the culture of many people and an issue through migration also affects professional care in Austria. Due to religious, mythological, traditional, sociocultural and economic reasons this ritual, which has existed for thousands of years, is still in practice today. Results of medical and sociological research as well as reports by women affected by FGM/C suggest a need for action concerning information, education and prevention of FGM/C, above all in the health sector. The aim of this paper is to raise awareness of this complex issue among health care professionals and to promote a culturally sensitive contact with people affected by FGM/C. Humans, who are influenced and shaped by their culture and the norms and values of their social environment, want to live, act and be treated according to their cultural beliefs. The Transcultural Nursing according to Madeleine Leininger, the Cross-Cultural Competence according to Dagmar Domenig and the Family Model according to Friedemann and Köhlen offers specific proven instruments for theory, research, practice and teaching. The aim of this work is to raise awareness for the far-reaching problems caused by FGM / C and to promote a sensitive handling of victims, as well as compile comprehensive information about the background of FGM / C to find proper approaches to education, prevention, care and nursing.Keywords: Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C), Migration, Prevention, Theory of Nursing, Transcultural nursing, Madeleine Leininger, Friedemann und Köhlen, Dagmar Domenig