Titelaufnahme

Titel
Segregation im Wahlrecht im US-Bundesstaat Alabama zu Anfang der 1950er-Jahre : Kampf der afroamerikanischen Bevölkerung um ein allgemeines, faires Wahlrecht dargestellt anhand von Gerichtsentscheidungen im Zeitraum von 1957 - 1960 / Bettina Hiebl
Verfasser/ VerfasserinHiebl, Bettina
Begutachter / BegutachterinGebhardt Helmut
Erschienen2011
Umfang135 Bl. : Zsfassung ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Alabama / Schwarze / Wahlrecht / Segregation <Soziologie> / Geschichte 1957-1960 / Alabama / Schwarze / Wahlrecht / Segregation <Soziologie> / Geschichte 1957-1960 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33048 Persistent Identifier (URN)
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Segregation im Wahlrecht im US-Bundesstaat Alabama zu Anfang der 1950er-Jahre [2.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Rassentrennung war Gegenstand zahlreicher gerichtlicher Entscheidungen in den USA in den 1950er und 60er Jahren. Ziel dieser Arbeit ist es, die rechtliche Stellung von Afroamerikanern zu jener Zeit anhand des höchstgerichtlichen Urteils zum Fall Gomillion v. Lightfoot im Zu-sammenhang mit der Verweigerung des Wahlrechts darzustellen. Die Bundesgerichte der USA waren dabei mit einem Alabama-Gesetz konfrontiert, das die viereckigen Stadtgrenzen der Stadt Tuskegee im U.S.-Bundesstaat Alabama in ein 28-eckiges Stadtgebiet mit der Form eines Seepferdes verwandelte und die afroamerikanischen Bürger aus diskriminierenden Gründen von der Stadt ausschloss. Im ersten Teil wird daher auf die allgemeine Entwicklung der Bürgerrechte, die Geschichte des betroffenen Bundesstaates sowie Grundlegendes über das Gerichtssystem und Wahlrecht dargelegt. Anschließend werden im zweiten Teil die Ent-scheidungen der drei Instanzen, die unterschiedlichen Rechtsmeinungen sowie die gesell-schaftliche, wirtschaftliche und politische Situation der betroffenen Afroamerikaner in diesem Zusammenhang diskutiert. Der Oberste Gerichtshof entschied dabei, dass die U.S.-amerikanische Verfassung ebenso als Maßstab zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit glied-staatlicher Gesetze heranzuziehen sei. Das umstrittene Gesetz wurde daher aufgehoben, weil den afroamerikanischen Bewohnern das Recht an den Gemeindewahlen teilzunehmen entzo-gen worden war. Im letzten Teil wird die Weiterentwicklung des Wahlrechts auf örtlicher und Bundesebene erörtert.

Zusammenfassung (Englisch)

Segregation was substance of numerous actions in the USA during the 1950s and 60s. This thesis aims at illustrating the legal situation of African Americans by discussing the U.S.-Supreme Court decision Gomillion v. Lightfoot regarding disenfranchisement during that time. In this case, the federal courts were confronted with an Alabama law changing the square-shaped boundaries of the Town of Tuskegee in the State of Alabama into a 28-sided figure that resembled a sea dragon. The legislative intention was to eliminate the African-American citizens of said town. The first part of the thesis is about the development of Civil Rights, the history of the concerning federal state, and fundamental aspects of the U.S.-court system and suffrage. In the second part, the decision of each court, dissenting and concurring opinions as well as the economic, political and social situation of the African American citizens involved are discussed. The U.S.-Supreme Court found that the U.S. constitution was to be applied to verify the lawfulness of state laws. Therefore, said state law was abolished because it prevented African-Americans from attending municipal elections. The last part shows what impact this particular ruling has had on local and national level.