Titelaufnahme

Titel
Lachen - eine ernsthafte Angelegenheit : Gelotophobie und Aggression im schulischen Kontext / Wagenhofer Katharina Theresia
Verfasser/ VerfasserinWagenhofer, Katharina Theresia
Begutachter / BegutachterinFreudenthaler Heribert
Erschienen2011
Umfang91 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gelotophobie / Schule / Gelotophobie / Schule / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32997 Persistent Identifier (URN)
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Lachen - eine ernsthafte Angelegenheit [1.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist die Untersuchung von möglichen Zusammenhängen zwischen Gelotophobie und Aggression im schulischen Kontext. Die Untersuchungsstichprobe umfasst Jugendliche, da Forschungsergebnisse zeigen, dass Erwachsene mit erhöhten Gelotophobiewerten vermehrt angeben, im Kindes- und Jugendalter von KlassenkameradInnen gemobbt worden zu sein. Es wird auf vier Aggressionsaspekte näher eingegangen: Opfer- und Täterhäufigkeit von relationaler und offener Aggression. Zur Erfassung dieser werden Selbst- und Peernominationen durchgeführt. Des Weiteren wird Gelotophobie mit verschiedenen Aspekten der Emotionalen Intelligenz in Verbindung gebracht, um Zusammenhänge erkennen zu können. Zur Erfassung der Selbstbeschreibung von den verschiedenen Aggressions- und Viktimisierungsaspekten wird der Fragebogen zur Erfassung von relationaler und offener Viktimisierung und Aggression (Crick & Grotpeter, 1995) verwendet. Des Weiteren wird eine Peernomination innerhalb des Klassenverbands durchgeführt. Zur Erfassung der Gelotopobie wurde der PhoPhiKat-45, ein Test zur Erfassung von Gelotophobie, Gelotophilie und Katagelasticism (Ruch & Proyer, 2009), verwendet. Die emotionalen Fähigkeiten der Jugendlichen wurden mit dem FEK-K (Freudenthaler & Neubauer, 2005) erhoben. Die Stichprobe umfasste 191 Jugendliche der achten Schulstufe, die innerhalb ihres Klassenverbands zu zwei Testzeitpunkten getestet wurden. Es zeigt sich, dass nicht klar zwischen Tätern und Opfern unterschieden werden kann, die meisten Täter sind auch Opfer und umgekehrt. Gelotophobe Jugendliche sind nicht öfter Opfer oder Täter als ihre nicht- gelotophoben KlassenkameradInnen. Dennoch weisen gelotophobe Jugendliche, wie erwartet, Defizite in den intrapersonalen emotionalen Fähigkeiten auf, die wiederum stehen auch in Verbindung mit der Täter- und Opferhäufigkeit von Aggression.

Zusammenfassung (Englisch)

SummaryThe aim of this thesis is the analysis of potential correlations between gelotophobia and aggression in the school context. The study sample consists of teenagers, as research has shown that adults with a high gelotophobia score report that they have been bullied in their childhood by classmates. Four aspects of aggression were defined: victims of open and relational aggression, and perpetrators of open and relational aggression. To measure these aspects, both self and peer nominations were considered. Furthermore, gelotophobia was brought in connection with various aspects of emotional intelligence, to detect possible correlations. To capture the self-description of the various aspects of aggression a questionnaire for detection of open and relational aggression and victimization (Crick & Grotpeter, 1995) will be used. Furthermore a peer nomination within the class association is carried out. To capture Gelotopobia the PhoPhiKat-45 test for the detection of Gelotophobia, Gelotophilia and Katagelasticism (Ruch & Proyer, 2009) was used. The emotional skills of young people were imposed with the TEKJ (Freudenthaler, Neubauer & Becker, 2006), the FEK-K (Freudenthaler & Neubauer, 2005) and the TEIQue (Petrides & Furnham, 2006). The sample included 191 adolescents in the eighth grade, who were tested within their class association on two test dates. The results showed that no clear distinction between perpetrators and victims can be made, most offenders are also victims and vice versa. Gelotophobe adolescents were not more often victims or perpetrators than their non-gelotophobic classmates. As expected, gelotophobic adolescents showed deficits in their intrapersonal emotional abilities, results which correlate again with the frequency of perpetrator and victim of aggression.