Titelaufnahme

Titel
Integration und Hybridität : ein Vergleich quantitativer und qualitativer Forschungsansätze anhand einer Untersuchung jugendlicher MigrantInnen vor dem Hintergrund der postkolonialen Theorie / Birgit Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Birgit
Begutachter / BegutachterinScherke Katharina
Erschienen2011
Umfang158 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Einwanderer / Soziale Integration / Österreich / Einwanderer / Soziale Integration / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32962 Persistent Identifier (URN)
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Integration und Hybridität [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit wachsender Globalisierung wird das Thema der Integration von MigrantInnen vermehrt in der Öffentlichkeit und der Wissenschaft diskutiert. Im Mittelpunkt der Masterarbeit ?Integration und Hybridität. Ein Vergleich quantitativer und qualitativer Forschungsansätze anhand einer Untersuchung jugendlicher MigrantInnen vor dem Hintergrund der postkolonialen Theorie? stehen die kontroversen Ansichten des Assimilationsansatzes und der postkolonialen Theorie. Während der erste Ansatz das Ziel der Integration verfolgt, welches ausschließlich durch die Aufhebung kultureller Differenzen erreicht werden kann, stehen in der postkolonialen Theorie die Vielfalt der Kulturen beziehungsweise deren Vermischung und die gesellschaftlichen Diskurse im Zentrum der Aufmerksamkeit.Der empirische Teil zeigt einen Vergleich zwischen einer quantitativen Untersuchung vor dem Hintergrund des Assimilationsansatzes nach Hartmut Esser und einer qualitativen Studie, welche Ansätze der postkolonialen Theorie zur Hilfe nimmt. Narrative Interviews wurden im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt, welche auf eine zwei Jahre zuvor geführte quantitative Fragebogenstudie aufbauen. Im Zentrum beider Untersuchungen stehen 14 bis 19-jährige SchülerInnen derselben Schule aus Graz. Während die quantitative Untersuchung von einer Integration der jugendlichen MigrantInnen in dieser Schule im Sinne Esser ausgeht, erfasst die qualitative Untersuchung die subjektive Sichtweise der SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Die Fragestellungen beziehen sich darauf, wie Jugendliche mit dem Begriff der Integration konfrontiert werden, wie sie die Kulturen des Herkunftslandes und des Aufnahmelandes leben/differenzieren, wie sie ihre Zugehörigkeiten aushandeln und welche Diskurse dahinter stehen.Der methodische Vergleich hinsichtlich der Migrationsforschung zeigt, dass eine quantitative Studie zu dieser Thematik nur schwer den Kontext, der für die Aushandlung von Zugehörigkeiten verantwortlich ist, erfasst.

Zusammenfassung (Englisch)

With an increasing globalization integration of migrants becomes a more and more discussed topic in public and science. The subject of the master thesis ?Integration and hybridity. Quantitative and qualitative research approaches based on a study with juvenile migrants in context of postcolonial theory? is focused on the controversial aspects of assimilation and the postcolonial theory.Whereas the first approach follows the goal of integration, which could only be reached due to the end of cultural differences, in postcolonial theories cultural diversity or its mix and societal discourses is in the centre of attention. The empiric part shows a contrast between a quantitative analysis with the background of the aspects of assimilation according to Hartmut Esser and a qualitative study, which refers to postcolonial approaches. For this abstract narrative interviews were done, which are based on a quantitative questionnaire survey of two years before. In the centre of both surveys there are 14 to 19 year old students of the same school in Graz. While the quantitative research is based on the integration of young migrants of this school in the sense of Esser, the qualitative research deals with the subjective point of view of the students with migration background. The questions refer to the way young people are confronted with the item of integration, how they live and differentiate of their country of origin and their country of arrival and how they bargain their social affiliation and which discourses there are. The methodical comparison concerning migration research shows that a quantitative study for this topic captures the context, which is responsible for the bargain of social affiliation, badly.