Titelaufnahme

Titel
Humor Übersetzem: Daniel Glattauers E-Mail-Roman "Gut gegen Nordwind" in italienischer Übersetzung / vorgelegt von Giulia Messeri
Weitere Titel
Translating humor: Daniel Glattauers E-Mail Novel "Gut gegen Nordwind" in italien translation
Verfasser/ VerfasserinMesseri, Giulia
Begutachter / BegutachterinSchippel Larisa
Erschienen2012
Umfang173 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Glattauer, Daniel <Gut gegen Nordwind> / Übersetzung / Italienisch / Glattauer, Daniel <Gut gegen Nordwind> / Übersetzung / Italienisch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32651 Persistent Identifier (URN)
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Humor Übersetzem: Daniel Glattauers E-Mail-Roman "Gut gegen Nordwind" in italienischer Übersetzung [2.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Textanalyse von Daniel Glattauers E-Mail-Roman Gut gegen Nordwind (2006) und dessen italienischer Übersetzung Le ho mai raccontato del vento del Nord (2010). Der Fokus der Untersuchung lag auf der Übertragung von Humor als Kulturspezifikum, der als Hauptcharakteristikum des Ausgangstextes gilt. Die Ziele der Übersetzungskritik bestanden zum einen darin, die Kohärenzmerkmale im Ausgangs- und Zieltext auf sigmatischer, semantischer, pragmatischer und syntaktischer Ebene zu analysieren und festzustellen, ob in der Übersetzung eine ähnlich komische Wirkung wie im Original erzielt wurde. Zum anderen galt es zu untersuchen, mit welchen Übersetzungsstrategien das Komische als Kulturspezifikum in der italienischen Sprache bzw. Kultur wiedergegeben wurde und zu ergründen, ob diese im Zieltext kohärent eingesetzt wurden. Dabei wurde von der Hypothese ausgegangen, dass bestimmte, rekurrent auftretende Textmerkmale des Originals von der Übersetzerin Leonella Basiglini nicht kohärent in die Zielsprache übertragen wurden. Zur Überprüfung dieser These wurden spezifische ausgangssprachliche Charakteristika nach dem Rekurrenzprinzip sowie nach deren äußerst humorvollen Charakter selektiert und anhand Christiane Böhlers Kohärenz-Modells (2002) sowie anhand des CSI-Modells von Javier Franco Aixelá (1996) untersucht. Im Hinblick auf die Wiederherstellung der Kohärenzmerkmale sowie die Analyse der konsequenten Einsetzung der Übersetzungsstrategien stellte sich heraus, dass der Zieltext unter Berücksichtigung der sigmatischen und semantischen Dimension und ihrer Ebenen überwiegend nicht kohärent erscheint. Im Großteil der Fälle wurde die markante Iteration charakteristischer Textmerkmale mit verschiedenen Übersetzungsvarianten bzw. -strategien wiedergegeben. Dadurch wird der vom Autor erzielte ironische Effekt ausgeblendet oder abgeschwächt. Im Lichte dieser Ausführungen konnte die zu Beginn der Arbeit postulierte Hypothese bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the textual analysis of Daniel Glattauer?s email novel Gut gegen Nordwind (2006) and its Italian translation Le ho mai raccontato del vento del Nord (2010). The focus of the study was to examine the transfer of humour as a culture-specific element, which represents the main characteristic of the source text. On the one hand the translation critique aimed at analyzing the coherence features of the source and target texts on a sigmatic, semantic, pragmatic and syntactic level, as well as assessing whether a comic effect similar to the original text is present in the Italian translation. On the other hand the critique investigated which translation strategies were used to transfer the comic, seen as a culture-specific element, into the Italian language and culture, and discussed whether these strategies were used in a coherent way throughout the target text. The research was carried out in order to test the hypothesis that specific recurrent textual elements of the original text were not translated coherently into Italian by the translator Leonella Basiglini. To prove this hypothesis, specific characteristic elements of the source text were selected according to the recurrence principle, as well as their level of humour, and analyzed in accordance with the coherence model of Christiane Böhler (2002) and the Culture-specific Items model of Javier Franco Aixelá (1996). As for the reproduction of the coherence features and the consequent use of translation strategies, the research showed that the target text is not coherent in regards to the sigmatic and semantic dimensions. In the majority of cases the striking iteration of textual features was reproduced using different translation variants and strategies. Therefore, the ironic effect achieved by the author was weakened or less noticeable. In light of the aforementioned arguments, the hypothesis postulated above was confirmed.

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