Titelaufnahme

Titel
Das Institut der Vorsorgevollmacht im Kontext des allgemeinen Stellvertretungsrechts / Longo, Katharina
Verfasser/ VerfasserinLongo, Katharina
Begutachter / BegutachterinJelinek Wolfgang
Erschienen2011
UmfangXI, 89 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Vorsorgevollmacht / Stellvertretung / Österreich / Vorsorgevollmacht / Stellvertretung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32602 Persistent Identifier (URN)
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Das Institut der Vorsorgevollmacht im Kontext des allgemeinen Stellvertretungsrechts [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit behandelt das Rechtsinstitut der Vorsorgevollmacht vor allem im Hinblick auf das subsidiär anwendbare, allgemeine Stellvertretungsrecht nach den §§ 1002 ff ABGB. Charakteristika der Vorsorgevollmacht, welche sich aus dem Gesetz (§§ 284 f ff ABGB) ergeben, werden mit den Regeln über das allgemeine Stellvertretungsrecht verglichen. Aufgrund der wenigen expliziten Regelungen zum Vorsorgevollmachtsrecht sind die dadurch vorhandenen Lücken durch Analogie zum Stellvertretungsrecht zu füllen, wobei geprüft wird, ob dies im Hinblick auf den besonderen Schutzcharakter des Vorsorgevollmachtsrechts in jedem Fall möglich ist bzw ob Analogie zum Sachwalterrecht gegebenenfalls dienlicher wäre. Praxisbezogene Probleme wie etwa die Akzeptanz einer Vorsorgevollmacht im behördlichen Rechtsverkehr oder das Thema des Selbstkontrahierens werden hierbei erörtert. Anfangs wird auf die Entstehung des Bevollmächtigungsverhältnisses eingegangen, wie etwa die einzuhaltenden Formvorschriften oder die notwendige Geschäftsfähigkeit, gefolgt von den jeweiligen Wirksamkeitsvoraussetzungen der einzelnen Vollmachtsformen. Anschließend werden die wechselseitigen Rechte und Pflichten des Machthabers bzw des Machtgebers dargestellt. Zum Schluss wird auf die unterschiedlichen Beendigungsmöglichkeiten eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma deals with the health care proxy, with regard to the general law (§§ 1002 ff ABGB). All characteristics of this juristic subject are compared to the rules of agency law. Because of the few explicit rules regarding the health care power of attorney, the existing loopholes can be filled by analogy with the right of representation but its protective nature, also suggests an analogy with custodianship. Practical problems, like the acceptance of the health care power of attorney in authority issues or self-contracting, are being discussed. In the first chapters, the effective beginning of the authorization is being reconsidered, for example the necessary formality or the legal competence. Afterwards, the scopes and limits of authorization contracts are being outlined. Then, the rights and duties of both, constituent and assignee, are being discussed. Finally the possibilities of termination are being presented.