Titelaufnahme

Titel
Studies on the intra-and interspecific variability of scutacarid mites (acari, heterostigmatina) / Julia Jagersbacher-Baumann
Weitere Titel
Studies on the intra-and interspecific variability of scutacarid mites (acari, heterostigmatina)
Verfasser/ VerfasserinJagersbacher-Baumann, Julia
Begutachter / BegutachterinEbermann Ernst ; Schuster Reinhart
Erschienen2011
Umfang176 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Scutacaridae / Morphologie <Biologie> / Scutacaridae / Morphologie <Biologie> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32525 Persistent Identifier (URN)
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Studies on the intra-and interspecific variability of scutacarid mites (acari, heterostigmatina) [8.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zur morphologischen und morphometrischen Variabilität einzelner Merkmale von Arten der Milbenfamilie Scutacaridae lagen bis heute keine Studien vor. Die vorliegende Arbeit ist die erste umfassende Untersuchung der intra- und auch interspezifischen Variabilität ausgesuchter Arten verschiedener Gattungen der Familie. Für die Analysen wurden traditionelle morphometrische (univariat und multivariat) sowie- erstmals für die Scutacaridae- auch geometrisch morphometrische Methoden angewandt. Der Einfluss verschiedener Faktoren (Laborzucht, geographische Lage, Dimorphismus) auf Morphologie und Variabilität wurde untersucht. Im Labor gezüchtete Milben unterscheiden sich gegenüber freilebenden Tieren geringfügig durch Längenunterschiede einzelner Charaktere sowie durch eine höhere Variabilität der Merkmale. Es gibt keine Unterschiede hinsichtlich der ?Größe? der Milben, welche sich über die Gesamtheit aller gemessen Variablen definiert. Die geographische Variation in mehreren räumlich weit voneinander getrennten Populationen derselben Art ist niedrig. Zwischen den Populationen bestehen wiederum keine Unterschiede in der ?Größe? der Tiere. Populationen einer Art, die sich morphologisch stark ähneln, liegen nicht zwingend in geographische Nähe zueinander. Der Weibchendimorphismus, der bei einigen Arten ausgebildet ist, hat deutlichen Einfluss auf die morphometrischen Variablen und zumeist auch auf die ?Größe? der Milben. Die Unterschiede zwischen den Morphen sind im untersuchten Material gattungsspezifisch. Weibchen der nichtphoretischen Morphe zeigen eine höhere Variabilität der Einzelmerkmale. Die Morphologie der untersuchten Milben wird weder durch Laborzuchten noch durch die geographische Variation so stark verändert, dass eine Unterscheidung selbst zwischen ausgesprochen ähnlichen Arten erschwert ist. Einzig die Unterschiede zwischen phoretischen und nichtphoretischen Tieren können zu Problemen in der Artabgrenzung führen.

Zusammenfassung (Englisch)

The morphological and morphometric variability of species belonging to the mite family Scutacaridae was broadly unknown until now. This study is the first comprehensive one to deal with the intra- and interspecific variability of particular scutacarid species belonging to different genera. For the analyses, traditional morphometric approaches (univariate and multivariate) have been applied. Moreover, geometric morphometric methods have been used as a novelty for Scutacaridae. The effects of different factors (laboratory cultures, geographic location, and dimorphism) on morphology and variability were studied. Specimens from laboratory cultures differ slightly from individuals from field collections because of size differences of particular characters as well as because of higher character variability. There are no differences in the general ?size? of the mites, which was defined through the entity of all variables. Geographic variation even between several spatially widely distributed populations belonging to the same species is low. Again, differences between populations are not caused by ?size?. Populations of one species that are similar morphologically are not implicitly located in geographical vicinity to each other. The female dimorphism, which is present in several species, clearly influences the morphometric variables and in most cases the ?size? of the mites as well. The differences between the two morphs are genus- specific in the material studied. Non- phoretomorph females display higher variability of characters.The morphology of the investigated mites is not altered strongly by laboratory cultures or geographic variation, thus species differentiation even between extremely similar species is not hampered. The differences between phoretomorphs and non- phoretomorphs, however, are more likely to cause problems in species delimitation.

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