Titelaufnahme

Titel
Die Qualität ausgewählter Wohnhäuser für AsylwerberInnen in Graz und Umgebung / vorgelegt von Andrea Maierhofer
Weitere Titel
The quality of selected housing for asylum seekers in Graz and its surrounding areas
Verfasser/ VerfasserinMaierhofer, Andrea
Begutachter / BegutachterinHeimgartner Arno
Erschienen2011
Umfang178 Bl. : 1 Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Asylbewerberunterkunft / Graz / Asylbewerberunterkunft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32457 Persistent Identifier (URN)
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Die Qualität ausgewählter Wohnhäuser für AsylwerberInnen in Graz und Umgebung [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit vorliegender Arbeit soll ein Einblick in die Strukturen und Lebensbedingungen von Menschen in Flüchtlings-quartieren geliefert werden. Im theoretischen Teil erfolgt zunächst eine Einführung zu Migration und Fluchtbewe-gungen, gefolgt von einer Auseinandersetzung mit den Begriffen Flucht und Asyl. Danach werden die unter-schiedlichen Aspekte des Wohnens dargestellt, dem gegenüber steht der Bereich der Interkulturellen Pädagogik. Der empirische Teil dieser Arbeit stellt eine qualitative Untersuchung der Wohnqualität in Flüchtlingsquartieren dar. Im Zentrum der Betrachtung stehen erwachsene Flüchtlinge und AsylwerberInnen, die sich gemeinsam mit ihren Familienangehörigen in Graz und Umgebung aufhalten und in Quartieren untergebracht sind. Mittels durchgeführter Beobachtungen soll vor allem die raumbezogene Ebene, die Wohn- und Unterbringungssituation, dargestellt und damit die erste Forschungsfrage beantwortet werden. Anschließend wird auf die nachfolgenden zwei Forschungsfragen eingegangen, die vor allem das subjektive Empfinden der Betroffenen darstellen und wurden diesbezüglich sechs Leitfaden-Interviews mit einzelnen BewohnerInnen durchgeführt. Wohnsituation sowie Art der Unterbringung lassen prägende Auswirkungen auf andere Lebensaspekte erkennen und geht deutlich hervor, dass die BewohnerInnen unter einem enormen Platzmangel in den einzelnen Quartieren leiden. Ein Umdenken in der Politik, die Umstrukturierung des Gesamtsystems rund um das österreichische Asylrecht, eine bessere Eingliederung von AsylwerberInnen und Flüchtlingen in unsere Gesellschaft, das Recht auf Arbeit, die Beschleuni-gung der Asylverfahren, die finanzielle Sicherstellung von Deutschkursen sowie eine Erhöhung des Angebotes an Kinderbetreuung und Beschäftigungsmöglichkeiten stellen grundlegende Verbesserungspotenziale dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this paper is to provide an insight into the structures and living conditions of people living in areas that are mostly inhabited by refugees. To begin with, the theoretic part introduces the subjects of migration and refugee movement and then moves on to the notions of escape and asylum. Afterwards, the different aspects of housing are illustrated, seen against the background of intercultural pedagogy. The empirical part of this paper consists of a qualitative examination of the quality of living in accommodations for refugees. The focus hereby is on adult refugees and asylum seekers who stay with their families in Graz and its surrounding areas and who are living in accommodations for refugees and asylum seekers. Via the help of the conducted observations the regional-related level and the nature of the living conditions and accommodations shall be illustrated and thereby the first research question be answered. Following that, the next two research questions will be responded to by mainly describing the subjective sensations of the people concerned. For this purpose, six interviews following a certain guideline were conducted with several inhabitants. The manner of living situation and accommodation exhibits a formative effect on other aspects of life and one could clearly see that the inhabitants suffered from tremendous shortages of space. Political rethinking, a restructuring of the whole system of Austrian legislation on asylum, better integration of asylum seekers and refugees in our society, the right to work, accelerated procedures for granting the right of asylum, securing financial aid for German classes and more offers in the areas of child care and employment could provide significant room for improvement.

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