Titelaufnahme

Titel
Die Außenvertretung der Europäischen Union nach dem Vertrag von Lissabon / von Christina Terle
Verfasser/ VerfasserinTerle, Christina
Begutachter / BegutachterinIsak Hubert
Erschienen2011
UmfangVII, 106 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union : Vertrag von Lissabon / Außenpolitik / Europäische Union : Vertrag von Lissabon / Außenpolitik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32314 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Außenvertretung der Europäischen Union nach dem Vertrag von Lissabon [0.6 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit untersucht die institutionellen Neuerungen der Außenvertretung nach dem Vertrag von Lissabon unter Berücksichtigung des viel geäußerten Anliegens einer ?einheitlichen Stimme? für die Europäische Union am internationalen Parkett. Der Hohe Vertreter der Union für die Außen- und Sicherheitspolitik, der neue ständige Präsident des Europäischen Rates und die Kommission werden im Laufe der Arbeit als zentrale Organe der Außenvertretung bestimmt. Der Fokus liegt dabei auf ihrem Aufgabenbereich sowie ihrer Zusammenarbeit in Hinblick auf die Frage nach einer einheitlichen Außenvertretung. Im Weiteren beschäftigt sich die Arbeit mit der Entstehungsgeschichte des Europäischen Auswärtigen Dienstes und der Institutionalisierung von EU-Delegationen. Dabei wird dargestellt, inwieweit die dezentralen Außenvertretungsorgane die Sichtbarkeit und den Einfluss der EU in Drittstaaten und bei internationalen Organisationen verbessern. Im zweiten Teil der Arbeit wird das neue Außenvertretungssystem im Rahmen der zentralen Bereiche des auswärtigen Handelns ? den Abschluss internationaler Übereinkünfte und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen ? auf die Probe gestellt. In Bezug auf die Rolle der EU beim Abschluss internationaler Übereinkünfte wird dargelegt, wie die Aufgabe zur Verhandlungsführung von den Vertragsbestimmungen zwischen dem Hohen Vertreter und der Kommission aufgeteilt wird. Zudem wird erklärt, warum bei gemischten Verträgen in der Praxis weitere Konstellationen von Verhandlungsdelegationen bestehen werden. Abschließend erläutert die Arbeit die Beziehung der Union zu internationalen Organisationen. Es wird erklärt, warum der EU kein einheitlicher Status in internationalen Organisationen zukommt und wie sie trotz mangelnder Beteiligung, insbesondere unter Berücksichtigung des neuen Außenvertretungssystems, ihren Einfluss in diesen geltend machen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis analysis the institutional innovations of the external representation after the Treaty of Lisbon, taking into account the often expressed concern of a ?unified voice? for the European Union on the international stage. The High Representative of the Union for Foreign and Security Policy, the new permanent President of the European Council and the European Commission are going to be individualised as the central Organs of external representation. With regard to the question of uniform representation, their duties as well as their cooperation will build the focus of the work. In addition, the work deals with the genesis of the European External Action Service and the institutionalisation of the EU-Delegations. It will be shown, how the decentralised organs of external representation improve the visibility and the influence of the EU in third states and at International Organisations. In the second part of the work, the new system of external representation will be put to the test in the central areas of external action ? the conclusion of international agreements and the cooperation with International Organisations. In relation to the EU?s role while concluding an international agreement, it will be demonstrated, how the treaty provisions divide the task of negotiating between the High Representative and the Commission. Moreover, it is explained, why in practise there exist further constellations of negotiating delegations for mixed agreements. In conclusion, the Union?s relations with international Organisations are pictured. It is illustrated, why the EU possesses no single status in international Organisations and how it is possible, despite the lack of participation, to gain influence, particularly in the light of the new external representation system.