Titelaufnahme

Titel
"So wie man lebt, so isst man" : Lebensstile und ihr Einfluss auf Essgewohnheiten in Privathaushalten / Andrea Hriberschek
Verfasser/ VerfasserinHriberschek, Andrea
Begutachter / BegutachterinPrisching Manfred
Erschienen2011
Umfang142 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Frau / Essgewohnheit / Interview / Graz / Frau / Essgewohnheit / Interview / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32268 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
"So wie man lebt, so isst man" [3.96 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Spricht man von Ernährung, müssen zwei Aspekte berücksichtigt werden: Zum einen ist Ernährung naturgebunden, d. h. Menschen müssen sich ernähren, um zu überleben. Zum anderen bleibt die kulturelle Komponente von Ernährung ? das ?Wie? ? den Menschen selbst überlassen. Wie Menschen ihr Bedürfnis nach Nahrung befriedigen, ist nicht biologisch, sondern soziokulturell geregelt. Mit anderen Worten, es ist gesellschaftlich bestimmt, was gegessen wird, was nicht gegessen wird, was zu welcher Mahlzeit gegessen wird und wie Mahlzeiten organisiert sind. Es ist innerhalb bestimmter Grenzen gesellschaftlich bestimmt, welche Ernährungsweisen möglich sind (z.B. klimatischbedingte Ernährungsweisen). Die Nahrung an sich ist über ihre Notwendigkeit längst hinausgewachsen und hat in unserer Wohlstandsgesellschaft einen äußerst hohen Stellenwert eingenommen, sie repräsentiert Lebensqualität. In meiner Masterarbeit lege ich den Fokus auf Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, deren Einkaufsverhalten, Essgewohnheiten sowie deren soziale und kulturelle Komponente des Essens analysiert werden. Mittels qualitativem Forschungsdesign ? Durchführung von Interviews und einer Rezeptanalyse von Zeitschriften anhand der Sinus-Milieus ? habe ich versucht, herauszufinden, wie die Nahrungsversorgung in das alltägliche Leben integriert wird und wodurch sie beeinflusst wird, um mögliche Zusammenhänge zwischen den Lebensweisen und der Nahrungsversorgung im Alltag aufzuzeigen. Ziel meiner Arbeit ist es, verschiedene Mahlzeitenmuster, Ernährungsformen und ?gewohnheiten in Hinblick auf verschiedene Lebensstile von Frauen zu analysieren, um Zusammenhänge aufzuzeigen. Die Analyse gemeinsamer Mahlzeiten, sowie der soziale und kommunikative Aspekt des Essens und die Ästhetik beim Essen, die Esskultur, nehmen dabei, in Abhängigkeit von der Ressourcenausstattung, einen zentralen Stellenwert ein. So wie man lebt, so isst man, ob dies tatsächlich der Fall ist, ist der Inhalt meiner Masterarbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

When referring to nutrition, two aspects must be taken into account: on the one hand, nutrition is natural and essential for our survival. On the other, it is culturally-determined and allows people to decide how they eat. How people satisfy their need for food is not biologically-determined but a socio-cultural manifestation. Put differently, it is socially-determined what food is eaten and what is not, when it is eaten and how meals are organized. There are certain boundaries within which certain diets are possible (e.g. diets determined by the climate). The food itself is no longer seen as being necessary but plays a significant role in today's affluent society: food represents quality of life.In this master thesis I focus on women between 30 and 50 years of age. I have analyzed their shopping behavior, their eating habits as well as the social and cultural value they attach to food. By means of a qualitative research design (i.e. interviews and analyses of recipes published in magazines based on the Sinus milieus), I have tried to find out how the supply of food is integrated into the daily life of women and what influences the nutrition in order to recognize correlations between lifestyles and food supply during the normal course of life. My thesis is aimed at analyzing different meal patterns as well as different ways and behaviors of eating with regard to the different lifestyles of women to show these correlations. The analysis of joint meals, the social and communicative aspect, the aesthetics of eating, and the eating culture thereby play a central role. How we live determines what we eat in the end.