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Titel
Symptomatische Belastung, Soziale Unterstützung, Lebensqualität und Sinnerfülltheit ein Jahr nach Behandlungsende von Kolon-/Rektum-Karzinom / Angelika Perner
Verfasser/ VerfasserinPerner, Angelika
Begutachter / BegutachterinRoth Roswith
Erschienen2011
Umfang124, 55 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Darmkrebs / Psychische Belastung / Lebensqualität / Darmkrebs / Psychische Belastung / Lebensqualität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32185 Persistent Identifier (URN)
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Symptomatische Belastung, Soziale Unterstützung, Lebensqualität und Sinnerfülltheit ein Jahr nach Behandlungsende von Kolon-/Rektum-Karzinom [4.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Symptomatische Belastung, Soziale Unterstützung, Lebensqualität und Sinnerfülltheit, ein Jahr nach Behandlungsende von Kolon-/Rektum-KarzinomZusammenfassungUntersuchungsgegenstand: Ziel der vorliegenden Studie war es, Unterschiede in der psychologische Belastung, der sozialen Unterstützung, der Ehezufriedenheit, der Lebensqualität und der Sinnerfülltheit von Darmkrebs-PatientInnen in Remission, im Vergleich zu einer Kontrollstichprobe ohne Krebs in der Vergangenheit zu untersuchen. Zusätzlich wurden die genannten Variablen auf Geschlechtsunterschiede (männlich vs. weiblich) hin untersucht.Methode: Erhoben wurden die Daten von 102 Personen (51 in Remission und 51 ohne Krebsdiagnose, die hinsichtlich Alter, Geschlecht und Bildung gematcht wurden), in einer langjährigen Partnerschaft. Zur Messung der Daten wurden das Brief Symptom Inventory von Franke, das Perceived Social Support from Family and Friends von Procidano und Heller, die ENRICH-Marital Satisfaction Scale von Fowers und Olson, der EORTC Quality of Life Questionnaire von Aaronson et al. und die Existenzskala von Längle, Orgler und Kundi, eingesetzt. Ergebnisse: KrebspatientInnen zeigten eine höhere psychische Belastung, mehr wahrgenommene familiäre Unterstützung und bessere Werte in der Sinnerfülltheit als Personen ohne Krebs. In der Lebensqualität fanden sich keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Zusätzlich zeigte sich, dass Frauen im Vergleich zu Männern mehr familiäre Unterstützung wahrnehmen und über eine bessere globale Lebensqualität verfügen. Fazit: Entgegen der weitverbreiteten Meinung haben Kolon-/Rektalkrebs-PatientInnen keine schlechteren Werte im psychologischen Wohlbefinden als Personen ohne Krebs und können wieder zum normalen Alltag zurückfinden. Die Interpretation der Daten muss jedoch unter Berücksichtigung einer möglichen Verschiebung des internen Referenzrahmens gesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Psychological Distress, Social Support, Quality of Life and Existential Fulfillment one year after successful treatment of colon rectal cancerAbstractObjective: The aim of the present study was to investigate differences in psychological distress, social support, marital satisfaction, quality of life and existential fulfillment in colon rectal cancer patients in remission, in comparison with a matched sample without a cancer diagnosis in their history. A further objective was to examine the influence of gender (male vs. female) on the considered variables.Methods: The data of 102 individuals (51 in remission and 51 without a cancer diagnosis matched by age, gender and education) in a long term relationship were assessed. To measure the examined data the Brief Symptom Inventory by Franke, the Perceived Social Support from Family and Friends by Procidano and Heller, the ENRICH-Marital Satisfaction Scale by Fowers and Olson, the EORTC Quality of Life Questionnaire by Aaronson et al. and the Existence-Scale by Längle, Orgler and Kundi were performed.Results: Cancer patients reported less psychological distress, more perceived family support and showed higher values in existential fulfillment than persons without any cancer diagnosis in their past. No differences between the two samples were found in quality of life. In addition women showed better global quality of life and perceived more family support in comparison to men.Conclusion: In contrast to the widespread view colon rectal cancer patients in remission do not have worse outcomes in psychological well-being and can come back to everyday life. The interpretation of the data might be limited by response shift effects.