Titelaufnahme

Titel
Männer, Mädels, Mode : eine Untersuchung kulturspezifischer Elemente anhand der US-amerikanischen Fernsehserie Sex and the City / vorgelegt von Mojca Hlupič
Verfasser/ VerfasserinHlupič, Mojca
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2011
Umfang98 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND) Sex and the city <Film> / Synchronisierung / Untertitel <Film> / Deutsch / Sex and the city <Film> / Synchronisierung / Untertitel <Film> / Deutsch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32066 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Männer, Mädels, Mode [0.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse des Originals sowie der deutschsprachigen Synchronisation und Untertitelung der US-amerikanischen Serie Sex and the City. Bei der Hypothese wird davon ausgegangen, dass sich der Stil und die Sprache der Serie durch die Übersetzungen in der Untertitelung bzw. Synchronisation unterscheiden. Weiters wird davon ausgegangen, dass bei der Synchronisation die kulturspezifischen Elemente nicht eliminiert sondern beibehalten und mehr Anglizismen und umgangssprachliche Ausdrücke verwendet werden. Bei der Untertitelung hingegen werden kulturspezifische Elemente eher eliminiert, Kraftausdrücke abgeschwächt und die Übersetzung an die Zielkultur angepasst. Zur Überprüfung der These ist die Arbeit in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird ein kurzer Überblick über die Geschichte und die Produktionsabläufe von Synchronisation und Untertitelung gegeben. Der zweite Teil liefert Hintergrundinformationen zur Serie Sex and the City. Der dritte Teil stellt zunächst das Analysemodell CSI von Javier Franco Aixelá vor und geht dann zur Analyse über. Die Analyse wird in fünf Themenbereiche gegliedert, die ausschlaggebend für die Serie sind: Männer, Sexualität, Freundschaft, Mode und die Stadt New York. Wie angenommen, werden die kulturspezifischen Elemente bei der Untertitelung eher eliminiert und Kraftausdrücke abgeschwächt und verstärkt an das Zielpublikum und die Zielkultur angepasst. Bei der Synchronisation hingegen werden die kulturspezifischen Elemente nicht eliminiert, sondern bleiben erhalten. Der Unterschied ist unter anderem deshalb entstanden, da bei der Untertitelung die originalen Dialoge im Hintergrund hörbar sind und sie so aus dem Kontext und dem Umfeld erschlossen werden können. In der Synchronisation sind die englischen Dialoge nicht präsent, deshalb versuchen die ÜbersetzerInnen die Illusion zu schaffen, die Synchronisation sei das ?Original?. Bei allen Themenbereichen hat sich die aufgestellte Hypothese somit bestätigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis analyses the original television series Sex and the City and the German synchronization and subtitling thereof. This diploma thesis hypothesizes that the phrasing and the language in the series of the synchronized version is different from that of the subtitled. A further hypothesis is that the synchronization keeps the US-American cultural specific elements, rather than eliminating them and uses more Anglicism and slang. In subtitling, the cultural specific elements are more likely to be left out, expletives weakened and the translation adapted to the target culture. The first part of this thesis gives a short overview of the history and production process of synchronization and subtitling. The second part provides background information to the US-American series Sex and the City. The third part presents the analysis model CSI from Javier Franco Aixelá and then analyses Sex and the City using this model. The analysis is divided in five subject areas that are crucial to the series: men, sexuality, friendship, fashion, and New York City. As hypothesized, the cultural specific elements tended to be more left out, expletives were weakened and the translation was adapted to the target culture. In the synchronization, cultural specific elements were not left out, but kept. The difference between the translations in synchronization and subtitling occur due to the fact that with subtitles, the original dialogue can be heard, and thus the cultural specific elements can be derived from the environment and context. In synchronization, the English dialogues are not present; therefore the translators try to give the illusion that the synchronization is the ?original?. In all of the analyzed subject areas, the hypothesis was affirmed.