Titelaufnahme

Titel
Representations of gender relations in Stephenie Meyer's The Twilight Saga / Birgit Hofstätter
Verfasser/ VerfasserinHofstätter, Birgit
Begutachter / BegutachterinRieser Klaus
Erschienen2011
Umfang64 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Meyer, Stephenie <Twilight saga series> / Geschlechterverhältnis / Meyer, Stephenie <Twilight saga series> / Geschlechterverhältnis / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32040 Persistent Identifier (URN)
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Representations of gender relations in Stephenie Meyer's The Twilight Saga [0.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der internationale Erfolg der ?Twilight Saga?, einer Reihe von Romanen der US-amerikanischen Autorin Stephenie Meyer und deren Verfilmungen, war Anlass, die Produktion und ihre Wirkung auf die überwiegend weibliche Zielgruppe genauer zu betrachten. In der vorliegenden Arbeit wird speziell die Dimension der in den Filmen dargestellten Geschlechterverhältnisse diskutiert. Ausgehend von der Forschungsfrage, was Jugendliche potentiell aus der ?Twilight Saga? über Geschlecht und Sexualität lernen könnten, werden die sozialen Beziehungen der Charaktere und die gesellschaftlichen Strukturen hinsichtlich ihrer Heteronormativität beleuchtet und aus der Perspektive einer Pädagogik der Vielfalt beurteilt. Der methodische Zugang der interdisziplinären Untersuchung erfolgte über Ansätze aus den Kultur- und Sozialwissenschaften.Die Geschichte rund um die Liebe eines 17-jährigen Mädchens zu einem Vampirjungen vermittelt eine heterosexuelle Norm, die ein binäres und hierarchisches Geschlechterverhältnis strukturiert. Sämtliche Charaktere der Saga unterliegen dieser Norm, nicht-heterosexuelle Beziehungen erscheinen nur marginal und im Zusammenhang mit den Kontrahentinnen und Kontrahenten des Liebespaares. Zudem werden sowohl die Geschlechterbinarität als auch Heterosexualität biologisiert. Des Weiteren zeigen die Ergebnisse, dass in der Saga Männlichkeit auf eine biologistische Weise mit Gewalt verknüpft wird und in der Darstellung der Protagonistin eine freiwillige Unterordnung von Frauen gegenüber Männern propagiert wird. Besonders problematisch erweisen sich diese Ergebnisse in Anbetracht des großen Erfolgs der Produktion bei Jugendlichen, denn es muss davon ausgegangen werden, dass besonders Fans sich mit den Charakteren bis zu einem gewissen Grad identifizieren und sich dadurch an problematischen Rollenbildern orientieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The international success of ?The Twilight Saga?, a series of novels by the American author Stephenie Meyer which were made into films, was the motive for taking a closer look at the franchise and its attraction for a mainly female target group. This thesis in particular is a discussion of the gender relations represented in the films. What do teenagers potentially learn about gender and sexuality? This research question is the starting point for the analysis of the social relationships among the characters and the social structure in regard to heteronormativity. The results are evaluated from a perspective of a pedagogy of diversity. The methodological setup of this interdisciplinary study consists of a mixture of approaches from cultural and social studies.The story of a 17-year-old girl falling in love with a vampire boy reflects a heterosexual norm which structures binary and hierarchical gender relations. This norm is binding to almost all characters of the saga; non-heterosexual relationships are marginalized and associated with the antagonists to the lovers. Furthermore, the gender binary as well as heterosexuality are depicted as biologically determined. The results also show the construction of a biological association of masculinity with violence and that the saga seems to propagate voluntary subordination of women to men. In the face of the tremendous success of the franchise among teenagers, these results are to be seen as especially critical, for there is a high potential of fans to identify with the protagonists and thus with problematic role models.