Titelaufnahme

Titel
Frauenfeindlichkeit und Modelcastingshow : der Einfluss von Germany`s Next Topmodel auf feindselige Einstellungen und aggressives Verhalten gegenüber Frauen im Hinblick auf beide Geschlechter
Verfasser/ VerfasserinMaichl, Tina
Begutachter / BegutachterinFischer Peter
Erschienen2011
Umfang106 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fotomodell / Castingshow / Frauenbild / Frauenfeindlichkeit / Fotomodell / Castingshow / Frauenbild / Frauenfeindlichkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32032 Persistent Identifier (URN)
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Frauenfeindlichkeit und Modelcastingshow [2.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungUnter den ExpertInnen im Feld aggressiver Medien herrscht weitgehende Einigkeit darüber, dass die Darstellung von Gewalt in Fernsehen, Filmen, Videospielen und Musik die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten feindseliger Gedanken, Gefühle und aggressiver Verhaltensweisen erhöht. Analog dazu wird im Rahmen dieser Diplomarbeit angenommen, dass auch sexistische Massenmedien insbesondere bei Männern zu aggressiven kognitiven und behavioralen Reaktionen führen. Am Beispiel der frauenfeindlichen ProSieben Produktion Germany?s Next Topmodel soll geklärt werden, welchen negativen Einfluss derartige Formate tatsächlich auf die RezipientInnen haben können. Dabei hat sich gezeigt, dass besagte Sendung zwar keine aggressiven Reaktionen im eigentlichen Sinn fördert, wohl aber geschlechtsstereotype Kognitionen. Nach dem Schauen von Germany?s Next Topmodel berichten ProbandInnen mehr benevolente, aber dennoch sexistische Einstellungen gegenüber Frauen und schrieben sich selbst mehr geschlechtstypische Persönlichkeitseigenschaften zu, als Personen der Kontrollgruppe. In Bezug auf die Verhaltensmessung konnte kein Einfluss des Videos beobachtet werden . Die gefundenen Ergebnisse werden vor dem Hintergrund des GAM analysiert und diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractAmong the experts in the field of aggressive media there exists a general consensus that the portrayal of violence in television, movies, video games and music increases the probability for the occurrence of hostile thoughts, feelings and aggressive behavior. Similarly, it is assumed, that sexist mass media lead to such aggressive cognitive and behavioral reactions, particularly in men. Using the example of the misogynous ProSieben production Germany's Next Topmodel it should be clarified, what kind of negative impact such formats can actually have on the viewers. The findings showed that the show in question does not promote aggressive reactions in the true sense, but gender-stereotyped cognitions. After the exposure to Germany's Next Topmodel participants report more benevolent sexist attitudes toward women and enrolled themselves to more gender-typical personality traits than the control group. In terms of behavior measurement no influence of the video could be found. The results obtained are analyzed and discussed in the realm of the GAM.