Titelaufnahme

Titel
Peter Paul Rubens und seine Rolle als Kopist / vorgelegt von Silke Ropposch
Verfasser/ VerfasserinRopposch, Silke
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2011
Umfang165 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Rubens, Peter Paul / Kopie / Rubens, Peter Paul / Kopie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-32025 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Peter Paul Rubens und seine Rolle als Kopist [13.18 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Große Künstlerpersönlichkeiten wie der Flame Peter Paul Rubens haben sich ausführlich mit dem Schaffen ihrer Vorgänger beschäftigt. Diese Auseinandersetzung ist Gegenstand meiner Diplomarbeit zum Thema ?Peter Paul Rubens und seine Rolle als Kopist?. Am Beginn meiner Arbeit habe ich die Begriffe Original, Kopie, Replik, Fälschung und Reproduktion näher erklärt. Es ist wichtig, diese Ausdrücke klar voneinander abzugrenzen, weil sie im heutigen Sprachgebrauch immer wieder vermischt werden. Das folgende Kapitel zum Lebenslauf des Künstlers ist vor allem der diplomatischen Tätigkeit gewidmet, ohne die Rubens die großen Meisterwerke seiner Vorgänger, die sich im spanischen und englischen Besitz befanden, nie zu Gesicht bekommen hätte. Obwohl Ruben ein viel beschäftigter Diplomat und Künstler war ? von seiner eigenen Hand stammen rund 600 Gemälde ? fand er immer wieder Zeit, Gemälde zu kopieren. Als Gründe dafür wären zu nennen: Sie dienten ihm zu Studienzwecken, er wollte Bilder in seinen Besitz bringen, die sonst unerreichbar für ihn gewesen wären und sich an seinen Vorgängern messen. Sein größtes ?Vorbild? war der Künstler Tizian, der führende Vertreter der venezianischen Hochrenaissance. Genauso wie Rubens war er einer der größten Meister seiner Zeit. Vielleicht war es genau das, was Rubens dazu veranlasste, sich immer wieder mit seinem Vorgänger zu messen und diesen übertreffen zu wollen. In dieser Arbeit werden die von Rubens geschaffenen Kopien mit den Originalen vergleichen und die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist, dass der Stil des Flamen durch das Kräftemessen mit seinen Vorgängern maßgeblich beeinflusst wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Famous artists like Fleming Peter Paul Rubens, extensively dealt with the works of their predecessors.This analysis is the topic of my thesis named "Peter Paul Rubens und seine Rolle als Kopist". By way of introduction, I define the terms original drawing, copy, replica, imitation and reproduction. It is very important that these terms are clearly defined, as in contemporary language use their meaning is frequently misinterpreted.The following chapter deals with the artist's life and concentrates in particular on his diplomatic activities.As a diplomat Rubens was granted access to the masterpieces of his predeccessors, which were in the possession of Spain and England.He was not only a dedicated diplomat, but also a dedicated artist who created approximately 600 works of his own, and still found time to copy meticulously paintings. The copies helped him to study and to match up with his predecessors and at the same time enabled him to get hold of masterpieces he otherwise would not have been able to aquire. Tizian, the leading representative of Venetian High Renaissance, needs to be mentioned as his biggest archetype. Like Rubens he was a real master of his period. This could have been the reason for Ruben's rivalry with Tizian to equal or even excel him. In my thesis Ruben's copies will be compared to the original paintings and the important distinguishing features will be elaborated on. My findings lead me to the conclusion that the style of the Fleming was to a great degree influenced by his desire to attain the same or greater fame as his predecessors.