Titelaufnahme

Titel
Beurteilung der verschiedenen Entwicklungsstadien von Oozyten und des gesamten Ergebnisses der Assistierten Reproduktionstechnik bei Verwendung von DNA-strangbruchfreien Spermien / Valérie Souane
Verfasser/ VerfasserinSouane, Valérie
Begutachter / BegutachterinEbner Thomas,Univ.-Doz.Mag.Dr.
Erschienen2012
UmfangIX, 81 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Spermium / Extrakorporale Befruchtung / Spermium / Extrakorporale Befruchtung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31947 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Beurteilung der verschiedenen Entwicklungsstadien von Oozyten und des gesamten Ergebnisses der Assistierten Reproduktionstechnik bei Verwendung von DNA-strangbruchfreien Spermien [1.69 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Studie beschäftigte sich mit zwei Spermienaufbereitungs-Methoden für die In vitro Fertilisation. Es sollte untersucht werden, ob die Aufbereitungsmethode mit dem Zech-Selector bessere Ergebnisse mit der herkömmlichen Swim-up-Methode bezüglich der Qualität von Vorkernstadien und Embryonen, sowie der Schwanger- schafts- und Implantationsrate als auch Abortrate durch Assistierte Reproduktion erzielt. In der Regel werden Samenzellen mit der Swim-up-Methode oder dem Dichtegradienten aufbereitet. Spermien mit vorhandenen DNA-Strangbrüchen werden nicht speziell selektiert. Es ist bekannt, dass es durch DNA-Strangbrüche zu geringeren Befruchtungs-, Implantations- und Schwangerschaftsraten kommt. Daher ist es von Interesse, Spermien so aufzubereiten, dass nur solche mit intak- ter DNA verwendet werden. Die Aufbereitungsmethode mit dem Zech-Selector verspricht, beinahe alle Spermien mit DNA-Strangbrüchen zu eliminieren.Es handelte sich um eine prospektiv, randomisierte Studie, die im IVF-Labor der Neuen Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals durchgeführt wurde. Jeweils die Hälfte der Oozyten wurde mit Spermien aus beiden Aufbereitungsme- thoden inseminiert. Die Ergebnisse der Befruchtungsrate, des Pronucleus- Scorings und der Embryonenqualität wurden verglichen. Implantations-, Schwan- gerschaftsrate und Aborte wurden analysiert und deren Ergebnisse ebenfalls ge- genüber gestellt. Zum Nachweis von DNA-Strangbrüchen in den Spermien kam der Halosperm®-Test zur Anwendung. Es konnte bei den Ergebnissen ein positiver Einfluss auf das gesamte Ergebnis der Assistierten Reproduktionstechnik durch die Aufbereitungstechnik mit dem Zech-Selector nachgewiesen werden. Insbe- sondere konnten signifikant positive Einflüsse beim ICSI bei der Befruchtungsrate und der Zygotenqualität (P = 0,026) nachgewiesen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In this study two methods for in vitro fertilization were evaluated. The aim of this study was to verify wether semen processed with the Zech-Selector achieve better results than others undergoing assisted reproductive medicine. Under normal conditions semen are being processed with either the swim-up or the dense gradient methodology. With the named methodologies DNA strandbreaks won't be separated from unimpaired spermatozoa, specifically. It is well known that DNA strandbreaks are severly impacting fertilization, implantation and pregnancy rates. Therefore it is of general interest to process spermatozoa in a way that separates impaired from intact spermatozoa. Processing spermatozoa with the Zech- Selector promises to almost entirely separate those with DNA strandbreaks from intact ones.This study is a prospective, randomized study conducted at the Neuen Frauenklinik of the Luzerner Kantonsspitals. One half of the oozytes were treated with the swim-up and the other half with the Zech-Selector methodology. To analyze DNA strandbreaks the Halosperm®-test was used. Results and measurements recorded were fertilization, implantation and pregnancy rates, pronuclear zygote scoring, the quality of embryos, biochemical pregnancies, and miscarriage. The semen preparation with the Zech-Selector showed positive influences on the whole assisted reproductive technique results. In particular, a significantly positive influence on ICSI results in fertilization rate and zygote quality (P = 0,026) could be observed.