Titelaufnahme

Titel
Rechtsfolgen des Rücktritts von Verbraucherverträgen im österreichischen und deutschen Recht im Lichte der EUGH-Rechtsprechung zur Fernabsatz- und Haustürgeschäfts- Richtlinie / vorgelegt von: Sabine Lembacher
Verfasser/ VerfasserinLembacher, Sabine
Begutachter / BegutachterinLurger Brigitta
Erschienen2011
UmfangVIII, 76 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Verbrauchervertrag / Rücktritt vom Vertrag / Österreich / Deutschland / Verbrauchervertrag / Rücktritt vom Vertrag / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31916 Persistent Identifier (URN)
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Rechtsfolgen des Rücktritts von Verbraucherverträgen im österreichischen und deutschen Recht im Lichte der EUGH-Rechtsprechung zur Fernabsatz- und Haustürgeschäfts- Richtlinie [0.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit befasst sich mit den Rechtsfolgen des Widerrufes von Verbrauchergeschäften im österreichischen und deutschen Recht. Hierbei wird auf die Fernabsatzrichtlinie sowie auf die Haustürgeschäftsrichtlinie Bezug genommen. Fernabsatzgeschäfte nehmen einen immer größeren Platz am Markt ein, da sie für den Verbraucher Vorteile, wie bessere Vergleichsmöglichkeiten, bieten. Widerruft der Verbraucher einen Fernabsatzvertrag, wird der Vertrag zurück abgewickelt, wobei Händler oft unzulässig Wertersatz etc verlangen. Bei Haustürgeschäften muss der Verbraucher hingegen vor Vertragsabschlüssen in einer Überrumpelungssituation geschützt werden. Die Diplomarbeit enthält daher in den ersten Kapiteln wesentliche EuGH Entscheidungen, die sich mit den Themen befassen. Weiters befasst sich die EuGH Entscheidung ?E. Friz GmbH? mit der Anwendbarkeit der Haustürgeschäftsrichtlinie, sowie mit Vereinbarkeit einer nationalen, deutschen Bestimmung mit der Haustürgeschäftsrichtlinie. Danach folgt eine kurze Einführung in die jeweilige Richtlinie, sowie die einschlägigen österreichischen Bestimmungen im KSchG, wie auch die deutschen Bestimmungen im BGB. Dem folgen weitere Fälle der OGH und BGH Rechtsprechung, welche sich mit den Rechtsfolgen des Widerrufes beschäftigen. Da durch die neue Verbraucherschutzrichtlinie auf europäischer Ebene die Fernabsatzrichtlinie und die Haustürgeschäftsrichtlinie vereinheitlicht werden, wird am Ende der Diplomarbeit der Text der neuen Richtlinie über Verbraucherrechte behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis deals with the legal consequences of revocating consumer business in the Austrian and German laws. It looks into the Distance Selling Directive and the Doorstep Selling Directive. Distance selling businesses are becoming more and more important in the market, because they provide various benefits for consumers, e. g. better possibilities of comparison. If a consumer cancels a distance selling contract, the transaction is reversed, and often contractors claim improper compensation. For doorstep-selling transactions, the consumer must be protected from concluding a contract being caught unaware. So, in the first few chapters the thesis looks into essential decisions of the ECJ, that deals with such issues. Furthermore the decision of the ECJ ?E. Friz GmbH? is concerned with applicability of the Doorstep Selling Directive and with compatibility of a national German provision for the Doorstep Selling Directive. The thesis continues with a short introduction into both directives, as well as relevant Austrian directives in the Consumer Protection Act (KSchG) and German directives in the German Civil Code (BGB). After that follow more cases of Supreme Court (OGH) and Federal Supreme Court (BGH) jurisdiction, that deal with the legal consequences of revocation. Since the new Consumer Protection Directive in Europe harmonizes the Distance Selling and the Doorstep Selling Directives, the text of the new directive of consumer rights is dealt with at the end of the thesis.