Titelaufnahme

Titel
Werner Reiterer. Intermediale Aspekte / vorgelegt von Elisabeth Gülli
Verfasser/ VerfasserinGülli, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinRohsmann Arnulf
Erschienen2011
Umfang147 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterReiterer, Werner / Reiterer, Werner / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31879 Persistent Identifier (URN)
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Werner Reiterer. Intermediale Aspekte [2.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es wird das ?uvre des zeitgenössischen Künstlers Werner Reiterer auf die Verwendung unterschiedlicher Medien in vier Kapiteln mit einer abschließenden Kategorisierung im fünften Kapitel untersucht. Durch medieninhärente Eigenschaften kommt es bei einem Medienwechsel zu einem Informationsverlust, der durch spezifische Eigenheiten des neuen Mediums wiederum ausgeglichen wird. Es erfolgt eine Abklärung, wie der Begriff ?Medium? als Vermittlungsinstanz im allgemeinen Sprachgebrauch verstanden wird und welche Medien als ?Tools? bei Werner Reiterer eingesetzt werden. Das künstlerische Werk von Werner Reiterer wird systematisch in Form einer Auswahl essenzieller Werke ohne chronologische Reihenfolge in Bezug auf intermediale Erscheinungsformen betrachtet. Auf die Themenauswahl für die künstlerischen Arbeiten und Bezüge zu ortspezifischen, kulturellen, religiösen oder politischen Ausstellungskonzepten wird dabei eingegangen. Die Werke von Werner Reiterer werden in Ausstellungen als Gegenüberstellung von grafischen Arbeiten und ?Raumskulpturen? präsentiert, um Bezüge herzustellen. Das Medium Fotografie wird verwendet, wenn eine archivarische Erfassung temporärer Projekte oder Projekte für Kunst im öffentlichen Raum für notwendig erachtet wird. In zahlreichen Arbeiten wird eine aktive Rezipientenbeteiligung gefordert, die vom Künstler bewusst in eine bestimmte Richtung gelenkt wird, ohne tatsächlich einzugreifen; so werden auch Rezipienten zu Medien, die bestimmte Inhalte vermitteln. Werner Reiterer durchbricht mit der gleichzeitigen Verwendung von unterschiedlichen Medien Wahrnehmungsgewohnheiten und setzt kulturelle Standards außer Kraft. Er ist ein Künstler der Postmoderne, der durch seine charakteristische Arbeitsweise eine große Eigenständigkeit entwickelt. Der Arbeit ist ein Bildteil mit vierzig selektiven Abbildungen angeschlossen, eine Kurzbiografie des Künstlers und eine ausführliche Bibliografie enthalten wichtige weiterführende Quellenhinweise.

Zusammenfassung (Englisch)

Contemporary artist Werner Reiterer?s use of different media is analyzed in the first four chapters; the fifth chapter contains a concluding categorization. A clarification of the definition of ?medium? as an interceding instance in the general linguistic usage is presented, and followed by an explanation of the application of media as ?tools? by Werner Reiterer. As every medium has inherent properties, there is a loss of information through a change of media. This is compensated by the singularity of the new medium. A selection of Werner Reiterer?s works is made on the basis of intermedial manifestations without chronical order. The choice of themes for artistic works and references to site-specific, cultural, religious or political exhibition concepts are discussed. Werner Reiterer presents his works as comparisons of graphical works and ?room sculptures? to establish references. He creates room installations with individual objects in different groups of works and uses the medium photography only when documentation of temporary projects or projects for art in public space is necessary. The artist also uses the recipients as a further medium to communicate special contents by provoking their involvement. Although the recipients? activities are regulated, the artists? influence is not obvious. Werner Reiterer shatters customary perceptual habits and overrules cultural standards. He is a postmodern artist, who has developed characteristic methods and a high level of autonomy. Forty selected images of Werner Reiterer?s work, a short biography, and a long bibliography of useful literature complete this work.