Titelaufnahme

Titel
The frequently most contested spot on the globe: Adrianopel I-XXV : die Logik eines Raumes als kontinuierlicher Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen / vorgelegt von Anton Karaiskos
Weitere Titel
The frequently most contested spot on the globe: Adrianopel I-XXV. The logic of a certain space as a continuous scene for military interactions
Verfasser/ VerfasserinKaraiskos, Anton
Begutachter / BegutachterinHeppner Harald
Erschienen2012
Umfang143 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Edirne / Historisches Ereignis / Schauplatz / Edirne / Historisches Ereignis / Schauplatz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31369 Persistent Identifier (URN)
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The frequently most contested spot on the globe: Adrianopel I-XXV [1.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der britische Militärhistoriker John Keegan identifizierte in ?A History of Warfare? die im Nordwesten der heutigen Türkei gelegene Stadt Edirne (Adrianopel), als den meistumkämpften Ort der Weltgeschichte. Fünfzehn Schlachten und Belagerungen führt der renommierte Historiker als Beleg für die ?ungewöhnliche Auszeichnung? an und begründete diese mit der einzigartigen geographischen Lage der Stadt. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, seine Aussage einer kritischen Analyse zu unterziehen.Zuvorderst werden grundlegende methodische und theoretische Fragen geklärt und Probleme aufgezeigt. Dies betrifft neben allgemeinen raumtheoretischen Überlegungen, vor allem einen näheren Blick auf das Phänomen der Schlacht und deren konkreter Manifestation, das Schlachtfeld, zu werfen. Mithilfe des dadurch erzeugten Referenzrahmens, werden alle kodifizierten militärischen Auseinandersetzungen im Raum von Adrianopel im funktionellen Kontext geordnet und beschrieben. Anschließend erfolgt eine Auswertung der 25 Einzelschlachten in Form einer Gesamtschau, welche durch die Methode des historischen Vergleichs möglich wird. Die Betrachtungsweise findet dabei immer auf strategisch-operativer Ebene statt und unter Berücksichtigung der naturräumlichen Gegebenheiten, sowie der sozioökonomischen und politischen Verhältnisse.Kurz gefasst liegen die Ursachen für die militärhistorische Bedeutung der Stadt Adrianopel im Transitcharakter der Region Thrakien, in der einzigartigen verkehrsgeografische Schlüssellage der Stadt am Kreuzweg dreier Flüsse und der wichtigsten Balkanroute, sowie dem Machtzentrum Konstantinopel und der geopolitischen Wichtigkeit der Meerengen des Bosporus und der Dardanellen.Diese Arbeit soll einen Beitrag zur so genannten ?neuen Militärgeschichte? leisten.

Zusammenfassung (Englisch)

In ?A History of Warfare? the British military historian John Keegan illustrates the town of Edirne (Adrianople), located in the northwestern part of Turkey, as the most contested place in World history. The prestigious historian mentions fifteen battles and sieges that took place within the town and argues for a unique role that geographical circumstances play for this matter. Due to this exceptional background, the aim of this Diploma Thesis is to reflect on his brief assumptions in a critical manner. To begin with, essential methodical and theoretical questions will be treated and underlying problems will be revealed. This does not only relate to general theoretical spatial considerations but also requires a closer look at the phenomenon of battle and its concrete manifestation, the battlefield. Furthermore, with the assistance of this framework, all codified military interactions in the surroundings of Adrianople will be described and classified within a functional context. To conclude, the 25 codified battles and sieges will be evaluated based on the method of historical comparison. The approach takes place invariably on a strategic-operational level regarding topographical conditions as well as socio-economical and political circumstances.In summary, Adrianople constitutes its military importance due to a threshold of conditions: The transit area of Thrace, Adrianople?s significant infrastructural key position on the crossroads of three major rivers and the most important Balkan route as well as Constantinople as Centre of power in south-eastern Europe and the geopolitical importance of the straits of Bosporus and the Dardanelles. This thesis should be a contribution to the ?New Military History?.

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