Titelaufnahme

Titel
Das jüdische Bad Gleichenberg - ein vergessenes Kapitel Kurgeschichte / vorgelegt von Thomas Stoppacher
Weitere Titel
The Jewish Bad Gleichenberg - a forgotten chapter of health resort history
Verfasser/ VerfasserinStoppacher, Thomas
Begutachter / BegutachterinStaudinger Eduard
Erschienen2012
Umfang132 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Bad Gleichenberg / Juden / Sommerfrische / Geschichte 1867-1938 / Bad Gleichenberg / Juden / Sommerfrische / Geschichte 1867-1938 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31061 Persistent Identifier (URN)
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Das jüdische Bad Gleichenberg - ein vergessenes Kapitel Kurgeschichte [1.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thomas Stoppacher: ?Das jüdische Bad Gleichenberg - ein vergessenes Kapitel Kurgeschichte?Im 1834 gegründeten südoststeirischen Kurort Bad Gleichenberg stellten jüdische Besucher über Jahrzehnte hinweg einen Großteil der jährlichen Gäste. Die vorliegende Diplomarbeit skizziert diese Entwicklung, beginnend mit den Anfängen des Sommerfrischen-Tourismus nach der rechtlichen Gleichstellung der jüdischen Bevölkerung im Jahr 1867. In der Folge werden das Entstehen einer jüdischen Infrastruktur im Ort und die stetig mehr werdenden jüdischen Besucher, aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen sozialen Milieus kommend, vorgestellt. Der Zeitrahmen geht dabei über die Jahrhundertwende, den Zerfall der Habsburgermonarchie und die Erste Republik bis zum Schicksalsjahr 1938, in dem das jüdische Leben in Bad Gleichenberg nach dem ?Anschluss? von Österreich an das ?Deutsche Reich? abrupt beendet wurde. Trotz der Shoa im Zweiten Weltkrieg gab es auch nach 1945 wieder vereinzelt jüdische Kurgäste. Außerdem kämpften Erben der vertriebenen jüdischen Besitzer von Liegenschaften in Bad Gleichenberg um die Rückstellung der ?arisierten? Gebäude und Vermögen. Heute erinnert einzig ein kleiner israelitischer Friedhof im Nachbarort an die glanzvolle kulturelle Vergangenheit des jüdischen Bad Gleichenberg.

Zusammenfassung (Englisch)

Thomas Stoppacher: ?The Jewish Bad Gleichenberg - a forgotten chapter of the health resort history?In the southeast-styrian health resort Bad Gleichenberg, founded in 1834, Jewish visitors represented a large part of the annual guests for decades. This thesis outlines this development, starting with the beginnings of the summer holiday tourism after the juridical equalization of the Jewish population in 1867. Subsequently the forming of a Jewish infrastructure in the place and the steadily growing number of Jewish visitors, originating from different countries and social environments, are introduced. This chapter of Jewish history starts at the turn of the 19th century. It stretches over the final period of the Habsburg Monarchy and the First Republic up to the fatal year 1938, in which the Jewish life in Bad Gleichenberg ended abruptly after the "Anschluss" (annexation) of Austria by the ?German empire?. In spite of the Shoa during the Second World War, some Jewish visitors returned after 1945 to Bad Gleichenberg. Heirs of the expelled Jews owning of immovable property in Bad Gleichenberg, fought for the restitution of the expropriated buildings and property. Today a small Israelite cemetery in the neighbouring village is the only reminding of the glittering cultural past of the Jewish Bad Gleichenberg.

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