Titelaufnahme

Titel
Ergebnisse aus der Gehirnforschung und ihr Beitrag für die ökonomische Bildung am Beispiel des handlungsorientierten Unterrichts / Elisabeth Stöckl
Verfasser/ VerfasserinStöckl, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinStock Michaela
Erschienen2011
UmfangIII, 92 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Handlungsorientierter Unterricht / Neurowissenschaften / Handlungsorientierter Unterricht / Neurowissenschaften / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31042 Persistent Identifier (URN)
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Ergebnisse aus der Gehirnforschung und ihr Beitrag für die ökonomische Bildung am Beispiel des handlungsorientierten Unterrichts [1.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ergebnisse aus der Gehirnforschung und ihr Beitrag für die ökonomischeBildung am Beispiel des handlungsorientierten Unterrichts?SchülerInnen sind nicht dumm, LehrerInnen nicht faul und unsere Schulen nichtkaputt. ? Aber irgendetwas stimmt nicht?. Mit diesen Worten beschreibt derHirnforscher Manfred SPITZER die derzeitige Situation in unserem Bildungswesen.Diese Situation und das schlechte Abschneiden bei den PISA-Studien müsstenseiner Ansicht nach nicht so sein, würden die Ergebnisse aus der Gehirnforschungfür die Didaktik bzw. Fachdidaktik nutzbar gemacht werden. Die Neurodidaktikbemüht sich genau um diesen interdisziplinären Austausch, um mit Hilfe derGehirnforschung die bestehende pädagogische Praxis zu bestätigen, zu begründenund gegebenenfalls zu modifizieren und schlussendlich zu verbessern. In diesemSinne ist es Ziel der vorliegenden Arbeit aufzuzeigen, ob und inwiefern das Konzeptdes handlungsorientierten Unterrichts, welcher als ein wesentlicher Bestandteilökonomischer Bildung in den Lehrplänen der Handelsakademien und -schulenverankert ist, mit den Ergebnissen aus der Gehirnforschung kompatibel ist. Nacheinem kurzen Überblick über die Neurodidaktik und deren Forschungsstand imzweiten Kapitel, beschäftigt sich das dritte Kapitel mit Lern- undGedächtnisprozessen aus neurowissenschaftlicher Perspektive. Im vierten Kapitelwerden die Ergebnisse der Gehirnforschung auf den Unterricht im Allgemeinen undden handlungsorientierten Unterricht im Speziellen umgelegt und die sich darausergebenden Konsequenzen diskutiert. Dabei kommt der Bestimmungcharakteristischer Spezifika des handlungsorientierten Unterrichts und derenBewertung aus neurowissenschaftlicher Perspektive eine zentrale Bedeutung zu. Eswird geklärt, ob und inwiefern der handlungsorientierte Unterricht als ein`gehirngerechtes Unterrichtskonzept angesehen werden kann. Abschließendwerden die Grenzen und Chancen der Neurodidaktik für die ökonomische Bildungkritisch hinterfragt.

Zusammenfassung (Englisch)

Findings of neuroscience and their impact on economic education?Students are not foolish, teachers are not lazy and our schools are not broken-down.? But there is something wrong?. With these words Manfred SPITZER, aneuroscientist, characterizes the current situation in our educational system. Thissituation and the poor results at the PISA-study will not be the case, if neuroscientificfindings are used for and integrated in didactics and teaching methodology.`Neurodidaktik, an emerging scientific discipline, strives towards an interdisciplinarydialogue in order to confirm, support and if necessary to modify and improveeducational practice by the means of human brain research. In this context the aim ofthis master thesis is to show, if and to what extent action-oriented teaching(`handlungsorientierter Unterricht), an important element of economic education inAustrian Secondary Schools and Colleges for Business Administration, is compatiblewith brain research?s findings. After short insights into the discipline of the`Neurodidaktik and its state of the art are given in the second chapter, the thirdchapter is about learning and mind processes from neurosciences? point of view. Inthe fourth chapter brain research?s results are translated into teaching in general andinto action-oriented teaching especially. Their consequences are discussed too. Inthis chapter the main focus is put on the determination of typical characteristics ofaction-oriented teaching and their evaluation from neurosciences? perspective. It willbe clarified, if and to what extend action-oriented teaching can be seen as a `brainbased teaching concept. The final chapter deals with limitations and chances of theNeurodidaktik for economic education. Its contribution is questioned critically.