Titelaufnahme

Titel
Sozialkapital als Wertschöpfungsfaktor : eine theoretische und praktische Analyse von Sozialkapital in Unternehmen / Wolfgang Brunner
Verfasser/ VerfasserinBrunner, Wolfgang
Begutachter / BegutachterinStock Michaela
Erschienen2011
UmfangIII, 98 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Unternehmen / Soziales Kapital / Unternehmen / Soziales Kapital / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-31011 Persistent Identifier (URN)
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Sozialkapital als Wertschöpfungsfaktor [0.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Sozialkapital im betrieblichen Umfeld als Wertschöpfungsfaktor gesehen werden kann. Neben den fachlichen Voraussetzungen kann die soziale Zusammenarbeit selbst zu einem produktiveren Arbeitsumfeld beitragen. Ein wichtiger Bestandteil wurde dabei in den letzten zwei Jahrzehnten identifiziert: Sozialkapital. In Sozialkapital vereinigen sich sowohl die Anzahl und Art der sozialen Beziehungen einer Person, als auch die gegenseitigen sozialen Verpflichtungen. Darin spiegelt sich ebenso das Vertrauen, das einem Individuum in einem Netzwerk entgegengebracht wird wider, wie auch die Chancen in gewissen Situationen mit Hilfe von Mitmenschen zu rechnen. Als Einführung zum Thema Sozialkapital wird zunächst auf die geschichtliche Entwicklung eingegangen, um die Herkunft der Sozialkapitaltheorie zu skizzieren. Dadurch wird die heterogene Entwicklung der Sozialkapitaltheorie in der Literatur deutlich. Im Anschluss daran steht die Findung eines integrativen Sozialkapitalmodells im Mittelpunkt, das versucht die komplexen, sozialkapitaltheoretischen Vorgänge zu erfassen. Dabei werden Kapitalkriterien herangezogen und auf eine Gültigkeit für die Sozialkapitaltheorie hin überprüft. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beschreibung des vermögenstheoretischen Ansatzes in Bezug auf die Sozialkapitaltheorie. Danach werden die unterschiedlichen Ebenen, wie Sozialkapital in einem Unternehmen wirken kann analysiert. Des Weiteren werden der Zusammenhang und die Bedeutung von Sozialkapital und Wissensarbeit diskutiert. Darauf aufbauend wird auf die unterschiedlichen Anforderungen an Netzwerke eingegangen, die durch eine Aufgabendifferenzierung entstehen und über die Sozialkapital aktiviert werden kann. Die Arbeit schließt mit einem Fallbeispiel ab, in dem die Rolle von Sozialkapital anhand eines realen Unternehmens untersucht wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper addresses the question if social capital can be seen as a value creation factor in a business environment. In addition to the professional qualification necessary for value creation, social cooperation itself can contribute to a productive environment. An important component of this phenomenon was identified in the last two decades: social capital. Social capital reflects both the quantity and quality of social relationships as well as mutual obligations. The trust placed in an individual in a network and the chances of receiving assistance from others in certain situations are significant factors in this concept as well. The introduction to the concept of social capital in this paper focuses on the historical development in order to outline the origin of this theory. Hence, the heterogeneous development of this theory in literature is proven. The next chapter deals with the creation of an integrative social capital model that tries to comprise the complex processes in the social capital theory. Capital criteria are examined for validity in the social capital theory. Another important element is the description of the asset approach concerning social capital. Afterwards, the different levels on which social capital can take effect in a business are analyzed. Furthermore, the connection between knowledge work and social capital is discussed. Based on these findings, an analysis of the various requirements for networks is presented that emerge due to task differention and that enable the activation of social capital. This paper closes with a case study of the role of social capital in an existing business.