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Title
Die Ermittlung und Behandlung ausländischer Einkünfte im Rahmen der unbeschränkten Steuerpflicht / von Beate Schüler
AuthorSchüler, Beate
CensorHeinrich Johannes
Published2011
DescriptionVI, 72 Bl. : Zsfassung
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Ausländische Einkünfte / Steuerrecht / Österreich / Ausländische Einkünfte / Steuerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30916 Persistent Identifier (URN)
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Die Ermittlung und Behandlung ausländischer Einkünfte im Rahmen der unbeschränkten Steuerpflicht [0.7 mb]
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Abstract (German)

Bis zur Fällung des Aufsehen erregenden Erkenntnisses des VwGH vom 25.9.2001, ZI. 99/14/0217 sind sowohl ausländische Betriebsstättengewinne als auch -verluste aus der inländischen Besteuerungsgrund-lage ausgeschieden worden. Sie wurden lediglich im Wege des Progressionsvorbehaltes berücksichtigt. Mit Urteil vom 25.9.2001 hat der VwGH seine Rechtsprechung grundlegend geändert. Nun kürzen ausländische Betriebsstättenverluste im Verlustentstehungsjahr die inländischen Einkünfte, wenn sie im Ausland nicht verwertet wurden. Es kommt in den Folgejahren zu einer Nachversteuerung, sofern die Verluste im Ausland nachträglich angesetzt werden. Im Jahr 2005 wurde die Rechtsprechung des VwGH gesetzlich in § 2 Abs 8 Z 3 EStG verankert. Darüber hinaus hat der Gesetzgeber in Z 1 die Ermittlung von ausländischen Einkünften und in Z 2 die Gewinnermittlung ausländischer Einkünfte explizit geregelt. § 2 Abs 8 EStG fand in der Literatur viele Befürworter, weiters gilt Österreich durch § 2 Abs 8 EStG auch auf gemeinschaftsrechtlicher Ebene in diesem Rechtsthema als Vorreiter. Diese Arbeit unterteilt sich in sechs Kapitel. In einer kurzen Einleitung sollen zunächst die steuerlichen Grundlagen in Erinnerung gerufen werden. Danach wird auf die Doppelbesteuerungsproblematik und die österreichischen Gewinnermittlungsarten eingegangen. In weiterer Folge wird die Ermittlung ausländi-scher Einkünfte illustriert, wobei insbesondere die Regeln der Umrechnung auf das inländische Recht beleuchtet werden. Das nächste Kapitel handelt von den Verlustmöglichkeiten in Österreich, mit Schwerpunkt auf dem Modell des Verlustausgleichs und des Verlustvortrages. Abschließend wird die Behandlung ausländischer Verluste eingegangen und danach wird die Systematik des § 2 Abs 8 Z 3 EStG dargestellt.

Abstract (English)

Through the adjudication of the Austrian Administrative Court of Sept 25, 2001, ZI. 99/14/0217 Austrian jurisdiction concerning foreign loses changed. Till that date foreign income was not put into account at the determination of income. It was only considered in the procedure of the so-called exemption with progression. As a consequence of the aforementioned adjucation losses of foreign permanent establishments reduce domestic income if they were not turned to account abroad. Tax arrears occur if the foreign losses are put into effect subsequently during the following years. The jurisdiction became Austrian law in § 2 Par. 8 Z 3 Austrian Income Tax Act in 2005. Furthermore the Austrian legislator regulated the computation of foreign income in clause 1 and the determination of taxable foreign income in clause 2 explicitly. § 2 Par. 8 Austrian Income Tax Act was acclaimed by many authors and juridical researchers and furthermore Austria is considered a pioneer in this area of tax law across the entire european union. This thesis divides into six chapters. First a short introduction should give a good overview of the basic information of taxation. The next chapter deals with the problem of double taxation. Afterwards should be given a good overview about the different types of Austrian determination of taxable income. The next chapter deals with the computation and taxation of foreign income, especially how income determined by foreign law has to be adapted to Austrian law. Then the options of including loses at the determination of income will be shown. In conclusion the system of § 2 Par. 8 Z 3 EStG will be demonstrated.