Titelaufnahme

Titel
"Die spielen ja nur den ganzen Tag..." : eine empirische Untersuchung über das Image von Kindergartenpädagoginnen in der Obersteiermark / vorgelegt von Verena Demal
Weitere Titel
"They are just playing the whole time...". An empirical study on the perception of kindergartenteachers in Upper Styria
Verfasser/ VerfasserinDemal, Verena
Begutachter / BegutachterinWustmann Cornelia
Erschienen2011
Umfang148 Bl. : Zsfassung + 2 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Obersteiermark / Erzieherin / Kindergarten / Bild <Psychologie> / Obersteiermark / Erzieherin / Kindergarten / Bild <Psychologie> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30897 Persistent Identifier (URN)
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"Die spielen ja nur den ganzen Tag..." [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

KindergartenpädagogInnen werden immer wieder mit Vorurteilen wie ?Die spielen ja nur den ganzen Tag?? oder ?Das bisschen auf Kinder aufpassen?? konfrontiert. Über ihre wertvolle pädagogische Arbeit, die sie täglich leisten um Kindern eine möglichst vielseitige individuelle Entwicklung zu ermöglichen, wird kaum nachgedacht. Diese verminderte Wertschätzung des Berufes KindergartenpädagogIn entwickelte sich aber nicht erst in den letzten Jahren. Bereits zu Beginn der Entstehung der Kindergartenpädagogik in Österreich um 1860/70 erfuhren die betreuenden Personen in den Kindergärten kaum Beachtung für ihre Tätigkeiten. Mit der Abkoppelung der Kindergartenpädagogik von der Institution Schule und somit von einer Ausbildung auf Hochschulniveau wurden die damaligen Kindergärtnerinnen nicht mehr als ?ordentliche? Pädagoginnen gesehen. Auch die Ausbildung an Bildungsanstalten verhalf ihnen durch zu spezifische und wenig allgemeinbildende Fächer kaum zu mehr Ansehen. Vielmehr entwickelte sich der Beruf zu einem so genannten typischen Frauenberuf mit vermindertem Einkommen und wenig Aufstiegsmöglichkeiten. Ihre umfangreichen erziehenden, bildenden, betreuenden und leitenden Anforderungen und Aufgaben werden bis heute kaum geschätzt und sind zumeist nur wenig bekannt. Des Weiteren müssen sie sich für die Ausübung ihres anspruchsvollen Berufs durch verpflichtende Teilnahme an Fortbildungen fortlaufend weiterbilden, um immer wieder aktuelle Informationen und praktische Anleitungen in ihre Arbeit einbauen zu können. Die Diskussion über die Aufwertung dieses Berufs als pädagogisch wertvoller Beruf ist bereits im Gange. Durch eine Anhebung der Ausbildung auf Hochschulniveau soll eine gemeinsame Basis für alle pädagogischen Berufe der Elementarpädagogik geschaffen werden.Anhand einer empirischen Erhebung mittels Fragebogen wurde das derzeitige Image von Kindergartenpädagoginnen in der Obersteiermark erfasst und mit dem skizzierten theoretischen Hintergrund reflektiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Kindergarten teachers are always confronted with prejudices like ?They are just playing the whole time?? or ?They only need to pay attention to children??. About their valuable educational work they do every day to allow children a versatile individual development, it?s hardly spoken. But this diminished esteem and recognition of the profession kindergarten teacher developed not just over the past years. Already at the beginning of the creation of kindergarten teachers in Austria in the 1860/70s caregivers experienced in the kindergarten received little attention on their activities. With the disengagement of the kindergarten teachers from the school institution and therefore from an education at university level, the former kindergarten teachers were furthermore no longer seen as ?regular? education teachers. Also their training in educational institutions did not help them to get more respect for their job. Rather, this profession has developed into a typical woman's job with reduced income and few opportunities for advancement. Their extensive educational, mentoring, organizational, managing and planning requirements, tasks and activities are not estimated and are generally little known in public. Furthermore, they also must attend mandatory training courses to train constantly to incorporate current information and practical guidance to their work. The discussion on the appreciation of these groups as educational valuable profession in the society is already in progress. By an increase in training at university levels a common basis for all educational professions should be created and therefore an appreciation and recognition for all areas of elementary education should be achieved. This paper is based on an empirical survey using questionnaires about the current image captured by kindergarten teachers in Upper Styria and is furthermore reflected with the outlined theoretical background.

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