Titelaufnahme

Titel
Welche Vermittlung braucht Kunst im öffentlichen Raum? : Untersuchungen der Problemstellung mit Beispielen aus Graz / vorgelegt von Elisabeth Bonsels
Verfasser/ VerfasserinBonsels, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinFenz Werner
Erschienen2011
Umfang326 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Kunstvermittlung / Öffentlicher Raum / Graz / Kunstvermittlung / Öffentlicher Raum / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30657 Persistent Identifier (URN)
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Welche Vermittlung braucht Kunst im öffentlichen Raum? [4.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Welche Vermittlung braucht Kunst im öffentlichen Raum? Untersuchungen der Problemstellung mit Beispielen aus GrazDie Fragestellung entwickelt sich aus der Vorannahme, dass Vermittlung von Kunst im öffentlichen Raum zu einem wesentlichen Teil anders konzipiert werden muss, als Kunstvermittlung in herkömmlichen Ausstellungskontexten. Dabei geht es nicht nur um praktisch-organisatorische Aspekte, sondern v.a. um die Tatsache, dass sich Kunst im öffentlichen Raum in der Wahrnehmung der RezipientInnen überhaupt anders zu positionieren sucht, als ?Museumskunst?. Kunst im öffentlichen Raum, wie sie hier verstanden wird, setzt sich konkret mit Phänomenen in diesem Raum auseinander. Fast immer kann eine ?site specifity? (in etwa Ortsanbindung) festgestellt werden. Dieses besondere Verhältnis zum öffentlichen Raum macht denselben wiederum zu einem wichtigen inhaltlichen aber auch strategisch-metodischen Bestandteil der Vermittlung dieser Kunst. Aus unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die Untersuchungen der Problemstellung um die Vermittlung solcher Kunst: Ein Blick in die Geschichte spürt Ansätze der Kunstvermittlung ab Ende des 19. Jh. auf. Dann wendet sich der Blick ins Hier und Jetzt und untersucht mittels Feldforschung konkrete Situationen um ausgewählte künstlerische Arbeiten im Grazer öffentlichen Raum. Dem öffentlichen Raum als eigener Themenkomplex wird dann die Aufmerksamkeit gezollt, die ihm als wesentliches Argument in der Fragestellung gebührt. Es folgt die Untersuchung und der Vergleich von ?Kunst-im-öffentlichen-Raum?-Programmen mit Modellfunktion, denen die Steirische Situation gegenübergestellt wird. Zuletzt wird das Thema Kunstvermittlung noch einmal auf eine abstrakte Ebene gehoben, um dem Wesen der Aufgabenstellung ?Vermittlung? nachzugehen. Der Schluss führt die unterschiedlichen Untersuchungen zusammen und bietet eine Art Leitfaden zur Erarbeitung von Vermittlungsstrategien für Kunst im öffentlichen Raum an.

Zusammenfassung (Englisch)

Methods of encouraging understanding of art in public spacesInvestigation with example from Graz (Austria)How should we encourage the understanding of art in public spaces? This question is based on the premise that for the education of art in public spaces different methods should be used to those already in use for the education of art in conventional exhibitions. The need for methodological differences results not only from differing practical and organisational requirements but also from the fact that art in public spaces presents itself to the viewer outside of a designated ?exhibition?. Art in public spaces interacts directly with local surroundings and the community so, in most cases, site specificity can be determined. Because of this essential relation to public space, public spaces in turn become essential to the communication of public art in terms of content, as well as strategy and method. Different approaches are followed for answers of methods and strategies to support the understanding of art in public spaces. A historical approach traces the origins of art interpretation and art education through the past two centuries. Then, with the help of field investigation, specific public sites with associated artworks in Graz (Austria) are studied. The next approach examines different specific phenomena of public spaces, as they are conditions for the interpretation of art in this context. Communications strategies of public bodies are examined for exemplary current programmes of art in public spaces; the results are then confronted with the situation in Styria, Austria. Finally the topic of art education and its interpretation is taken to an abstract level to explore its core function. The conclusion consists not only of a conjunction of different approaches examined in this thesis but also provides guidelines for development of supporting measures for better understanding of art in public spaces.