Titelaufnahme

Titel
Die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hinsichtlich von LGBT Rechten und ihre Auswirkungen auf Österreich / von Gudrun Reinisch
Verfasser/ VerfasserinReinisch, Gudrun
Begutachter / BegutachterinBenedek Wolfgang
Erschienen2011
UmfangVI, 112 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte / Rechtsprechung / LGBT / Österreich / Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte / Rechtsprechung / LGBT / Österreich / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30447 Persistent Identifier (URN)
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Die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hinsichtlich von LGBT Rechten und ihre Auswirkungen auf Österreich [1.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit behandelt die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hinsichtlich von LGBT-Rechten und deren Auswirkungen auf Österreich. Zunächst wird der Begriff LGBT erläutert, der für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans (Transgender und Transsexualität) steht. In Kapitel 2 werden die für das Thema relevanten Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention dargestellt. Hierbei handelt es sich um Art 8, 12 und 14 EMRK sowie das 12. Zusatzprotokoll zur EMRK. Ebenso werden in diesem Kapitel die Wirkungen der EGMR-Urteile sowohl in Hinblick auf die Betroffenen des Urteils als auch auf die übrigen Konventionsstaaten beleuchtet. In Kapitel 3 wird der Wandel in der Spruchpraxis des EGMR hinsichtlich einschlägiger Urteile betreffend Homosexualität analysiert. Die Urteile werden nach folgenden Themengebieten aufgeteilt und behandelt: Rechtsprechung betreffend Strafbarkeit von Homosexualität (Totalverbot, Kriminalisierung, Schutzalterbestimmungen), Diskriminierungen im Arbeitsrecht sowie homosexueller Paare in den Bereichen Miet- und Sozialrecht sowie die Spruchpraxis zu den Themen elterliche Verantwortung, Adoption (Adoption durch Einzelperson, Stiefkindadoption), Ehe und registrierte Partnerschaft. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Spruchpraxis zum Thema Transsexualität in den Bereichen geschlechtsanpassende Operation und Kostenübernahme sowie Anerkennung der neuen geschlechtlichen Identität und Recht auf Eheschließung entsprechend des angepassten Geschlechts. Kapitel 5 beschäftigt sich mit den österreichischen Normen zu den Themen Homosexualität und Transsexualität, insbesondere in Hinblick auf die Spruchpraxis des EGMR.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper at hand deals with the European Court of Human Rights? jurisprudence concerning LGBT rights and its effects on Austria. In chapter 1, an explanation of the term LGBT, which stands for Lesbian, Gay, Bisexual and Trans (Transgender and Transsexuality), is given. Chapter 2 deals with the European Convention on Human Rights, especially with the relevant articles concerning LGBT rights (Article 8, 12 and 14 ECHR and Protocol 12 to the Convention). This chapter also deals with legal consequences and effects of the jurisprudence of the ECHR for the involved parties as well as for the other member states of the Convention. Chapter 3 provides an analysis of numerous judgements relevant to the change in the ECHR?s jurisprudence concerning homosexuality. The judgements are subdivided into and discussed according to the following topics: criminal law against homosexuals (total ban criminalisation, provisions of the law concerning age of consent), discrimination against homosexuals at work as well as against homosexual couples as far as tenancy and social law are concerned, and jurisprudence concerning parental rights, adoption (single person adoption and adoption of stepchild(ren)), marriage and registration of homosexual partnerships. Chapter 4 describes the ECHR?s jurisprudence concerning transsexuals, especially in the areas of gender reassignment and assumption of costs, recognition of the new gender and the right to marry. Chapter 5 deals with Austrian law on homosexuality and transsexuality, particularly with regard to the jurisprudence of the ECHR.