Titelaufnahme

Titel
Intertextuelle Bezüge in Anna Achmatovas Requiem und Mitternachtsversen / vorgelegt von Astrid Taucher
Weitere Titel
Intertextuality in Anna Achmatovas requiem and midnight verses
Verfasser/ VerfasserinTaucher, Astrid
Begutachter / BegutachterinHansen-Kokorus Renate
Erschienen2011
Umfang94 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Achmatova, Anna <Rekviem> / Intertextualität / Achmatova, Anna <Rekviem> / Intertextualität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30320 Persistent Identifier (URN)
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Intertextuelle Bezüge in Anna Achmatovas Requiem und Mitternachtsversen [0.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Intertextuelle Bezüge in Anna Achmatovas Requiem und MitternachtsversenAstrid TaucherDas Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Funktion der Intertextualität, die Anna Achmatova in den beiden Werken ?Requiem? und ?Mitternachtsverse? angewendet hat, vorzustellen und zu interpretieren. Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil stellt die Hintergründe der Zensur als historische Gegebenheit dar. Die Zensur nahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Anfang und wurde in der Perestrojka abgeschafft. Da die beiden oben genannten Werke von Anna Achmatova unter der Herrschaft von Josef Stalin entstanden, wird auf die strenge Zensur dieses Zeitalters ein Hauptaugenmerk gelegt. Um die Zensur zu umgehen, entwickelten die Dichter besondere Schreibstile. Dies gilt auch für Anna Achmatova. Es erfolgt in dieser Arbeit ein Überblick über den Stil und den Inhalt der beiden Werke. Für die Untersuchung dieser wird auf die Beiträge dreier Literaturwissenschaftler zum Thema Intertextualität eingegangen. Hervorgehoben wird dabei der Beitrag von Gérard Genette, in welchem ?Intertextualität?, ?Paratextualität?, ?Metatextualität?, ?Architextualität? und ?Hypertextualität? unterschieden werden. Der analytische Teil widmet sich der Untersuchung der beiden Werke ?Requiem? und ?Mitternachtsverse?. Die einzelnen Gedichte daraus werden zunächst dargestellt, dann jene, die Intertextualität beinhalten, näher untersucht. Dann erfolgt eine Interpretation der beiden Werke. Eine Auslegung der Motivation für die Verwendung von Intertextualität wird schließlich präsentiert: Erstens die persönliche und ästhetische Motivation, zweitens das Mittel um ein Denkmal zu schaffen, und drittens ein Entkommen der Zensur.

Zusammenfassung (Englisch)

Intertextuality in Anna Achmatovas Requiem and Midnight VersesAstrid TaucherIn this thesis, I aim to present and interpret the function of intertextuality as employed in Anna Achmatova?s two works ?Requiem? and ?Midnight Verses?. The paper is divided into two sections. The first section describes the historical background of censorship as a historical condition. Censorship emerged in the 19th century and was abolished in the perestroika. An emphasis is placed on the strict censorship of Josef Stalin because under his regime both of Achmatova?s works mentioned above arose. In order to escape censorship, poets developed new styles of writing. This is also true for Anna Achmatova. The fundaments of her style and the themes in the two works are discussed. The contributions of three literary theorists are used for the investigation of intertextuality. An emphasis is placed on the contribution of Gérard Genette. He proposed the categories ?intertextuality?, ?paratextuality?, ?metatextuality?, ?architextuality? and ??hypertextuality?. The second section provides an analysis of the two works ?Requiem? and ?Midnight Verses?. Firstly, the poems are represented separately. Then, poems displaying elements of intertextuality, are investigated in more detail. Later, the works are interpreted as a whole. Finally, an interpretation of the poet's motivation for her use of intertextuality is presented; the first motivation is a personal and aesthetic one, the second motivation is that intertextuality was a way in which to create a historical monument, and the last one is that intertextuality was her means to escape censorship.

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