Titelaufnahme

Titel
Spezifische Wirkungen von Lese- und Rechtschreibtrainings auf schriftsprachliche Kompetenzen / Johanna Vogl
Verfasser/ VerfasserinVogl, Johanna
Begutachter / BegutachterinFink Andreas
Erschienen2011
Umfang93 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schriftsprache / Spracherwerb / Lesetraining / Rechtschreibunterricht / Schriftsprache / Spracherwerb / Lesetraining / Rechtschreibunterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30142 Persistent Identifier (URN)
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Spezifische Wirkungen von Lese- und Rechtschreibtrainings auf schriftsprachliche Kompetenzen [1.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Studie ist die Untersuchung spezifischer Wirkungen von Lese- und Rechtschreibtrainings auf schriftsprachliche Kompetenzen wie Lesen und Rechtschreiben. Im Rahmen der Studie erhielten 26 SchülerInnen der vierten Schulstufe zweier Grazer Volksschulen Lese- und Rechtschreibtrainings. Eine Gruppe von SchülerInnen erhielt zuerst ein fünfwöchiges Rechtschreibtraining und folgend ein Lesetraining für fünf Wochen. Eine zweite Gruppe absolvierte in umgekehrter Reihenfolge zuerst das Lesetraining über fünf Wochen und trainierte danach für fünf Wochen die Rechtschreibung. Das morphemunterstützte Grundwortschatz-Segmentierungstraining ? Morpheus von Kargl und Purgstaller (2010) fungierte als Rechtschreibtraining, das Lesetraining wurde speziell für diese Untersuchung entwickelt. Vor, zwischen und nach den Trainings wurden die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der SchülerInnen anhand mehrerer Verfahren erhoben. Die erhaltenen Daten wurden mittels multivariater Verfahren ausgewertet. Die Ergebnisse legen nahe, dass das Rechtschreibtraining zur Verbesserung der allgemeinen Rechtschreibkompetenz und ebenso der allgemeinen Leseleistung führt und das Lesetraining Einfluss auf die Lesefähigkeiten nimmt, jedoch nicht auf die Rechtschreibleistung. Es konnte somit gezeigt werden, dass das morphembasierte Rechtschreibtraining sowohl die Rechtschreib- als auch die Leseleistung steigert. Somit stellt ein derartiges Training eine adäquate Förderung für SchülerInnen der vierten Schulstufe dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study is to examine which written language skills can be improved via training programmes. This paper attempts to identify the involved skills trained in these programmes.During the course of this study, 26 fourth grade students from two separate elementary schools in Graz received a reading and a spelling training. The children were divided into two groups. The first group took a five-week course in spelling followed by a reading course which also lasted five weeks. The opposite approach was taken with the other group, where the children first participated in a five-week reading course and then trained spelling for another five weeks. The spelling programme used in this study was a morphological spelling training called morphemunterstütztes Grundwortschatz-Segmentierungstraining ? Morpheus (Kargl & Purgstaller, 2010), while a reading programme was developed for this study. Before, between and after these courses the children were given a set of tests to evaluate their reading and spelling skills. The acquired data were analysed using multivariate methods.The findings imply that the used spelling programme improves overall spelling skills as well as reading skills, whereas the reading programme has a positive impact on reading capabilities, but no influence on spelling capabilities. The results thus show that focussing on morphological spelling training can increase both spelling and reading performance. Hence, this kind of training seems to provide adequate support for children with reading and spelling difficulties.

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