Titelaufnahme

Titel
Elektromobilität als Bestandteil nachhaltiger Mobilität am Beispiel von Pedelecs in Graz / Thomas Drage
Verfasser/ VerfasserinDrage, Thomas
Begutachter / BegutachterinFischer Wolfgang
Erschienen2011
Umfang165 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Elektrofahrzeug / Elektrofahrrad / Graz / Elektrofahrzeug / Elektrofahrrad / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-30122 Persistent Identifier (URN)
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Elektromobilität als Bestandteil nachhaltiger Mobilität am Beispiel von Pedelecs in Graz [4.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Auto hat die Mobilität in den Industriestaaten in den letzten Jahrzehnten geprägt. Aus heutiger Sicht scheint diese Form der Mobilität nicht zukunftsfähig zu sein. Die Endlichkeit des Erdöls, von dem weltweit rund 95 % des Verkehrs abhängig ist, und eine damit radikale Veränderung der Mobilität sind unausweichlich. Neben dieser Tatsache zwingen uns auch zahlreiche andere Probleme wie Emissionen, Gesundheitsschäden, Platzmangel, Zersiedelung, sinkende Steuereinnahmen oder Überalterung der Gesellschaft zum Handeln. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Elektromobilität als möglichen Bestandteil nachhaltiger Entwicklung und im Besonderen mit Pedelecs (Fahrräder mit elektrischer Tretkraftverstärkung) in Graz. Den Kern dieser Arbeit bildet ein Pedelectest für mittel-alte Menschen, der in dem Grazer Bezirk Andritz im August 2010 stattfand. Dieser wurde im Rahmen des EU-Projekts ?Active Access?, das von der Stadt Graz gefördert wird, unter der fachlichen Leitung der Forschungsgesellschaft Mobilität FGM durchgeführt. Ziel des Pedelectests war es zu erforschen, wie Menschen Pedelecs in ihren Alltag integrieren, welche Erfahrungen sie dabei machen und ob sich das Pedelec auf das Mobilitätsverhalten auswirkt. Pedelecs sind bereits serienreif und benötigen im Gegensatz zu anderen Elektrofahrzeugen keine zusätzliche Infrastruktur.Die Ergebnisse des Pedelectests in Andritz haben gezeigt, dass Pedelecs das Potential haben, bestimmte Autowege zu ersetzen. Vergleichbare Studien wie das Forschungsprojekt ?Landrad? in Vorarlberg bestätigen das. Pedelecs können einen Beitrag zu einer nachhaltigen Form der Mobilität leisten.Die EINE Antwort der Frage nach der Mobilität der Zukunft scheint es nicht zu geben. Vielmehr dürfte sie aus einem Mix an Verkehrsmitteln und Maßnahmen bestehen.Trotzdem wird es auch Verhaltensänderungen bedürfen. Elektromobilität könnte diese sinnvoll unterstützen. Viele Beispiele zeigen, dass das ohne Einbußen an Lebensqualität möglich sein kann.

Zusammenfassung (Englisch)

In recent decades, mobility has mainly been shaped by the car in industrialized countries. From today's perspective, this form of mobility seems unsustainable and unfit for the future. Approximately 95% of the worldwide mobility depends on crude oil and hence on limited resources. Therefore, a radical change in mobility behavior is inevitable. Besides this fact, many other problems such as emissions, health problems, lack of space, urban sprawl, decreasing tax revenues and an aging society force us to react. This work deals with on e-mobility as a potential component of a sustainable development and focuses on Pedelecs in Graz. The core of this master thesis consists of a Pedelec-Test carried out among citizens, aged between 40 ? 70 years, from Andritz, a district of Graz, in August 2010. This empiric study was carried out under the technical supervision of Austrian Mobility Research, FGM-AMOR, in the context of the EU project 'Active Access', which is supported by the City of Graz. The study aimed to determine how people can integrate Pedelecs into their daily routines, what kind of experiences they make in doing so and how the use of Pedelecs affects their mobility behavior. Contrary to other electric vehicles, Pedelecs are not in need of additional infrastructure and are ready to go into serial production. The results of the study show that Pedelecs have the potential to replace car for short trips. The results of comparable studies such as "Landrad" Vorarlberg confirm these results. Pedelecs can clearly contribute to further sustainable mobility.However, apparently there exists no singular answer to the question about the ideal form of mobility for the future. Rather, the mobility of the future seems to consist of a mixture of different means of transportation and mobility behaviors. Nevertheless, changes in mobility behavior are needed and electric vehicles could assist these changes without any loss in the quality of life.