Titelaufnahme

Titel
Diaspora, hybridity and homelessness in Nella Larsen's 'Quicksand' / vorgelegt von Christina Kropf
Verfasser/ VerfasserinKropf, Christina Astrid
Begutachter / BegutachterinHölbling Walter
Erschienen2011
Umfang81 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Larsen, Nella <Quicksand> / Heimat <Motiv> / Larsen, Nella <Quicksand> / Heimat <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29909 Persistent Identifier (URN)
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Diaspora, hybridity and homelessness in Nella Larsen's 'Quicksand' [0.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das ist die Geschichte Helga Cranes, der Tochter eines schwarzen, von den westindischen Inseln stammenden Vaters und einer skandinavischen Mutter und ihrer lebenslangen Suche nach Identität und einem Ort den sie Heimat nennen kann. Die Suche der Mulattin, die aufgrund der so genannten ?one-drop rule? als farbig gilt, beginnt im ?schwarzen? Süden der USA, wo Helga als Tochter einer Weißen dem Rassismus ihrer afroamerikanischen Mitmenschen ausgesetzt ist. Die Gemeinde, die völlig nach weißen Konventionen lebt, versucht Helga in ein Schema zu drängen, in das sie nicht passt. Helga fällt in eine Identitätskrise, weil sie sich ständig gezwungen fühlt, Teile ihrer Identität zu verneinen um akzeptiert zu werden. Sie fühlt sich nicht zugehörig und beschließt nach Chicago, jene Stadt in der sie geboren wurde, zu fliehen. Dort verneinen ihre weißen Verwandten ihre bloße Existenz. Helga folgt der Afrikanischen Diaspora der 1920er und zieht nach Harlem, wo sie von einer schwarzen Gemeinde umgeben ist, die Weiße hasst aber wieder nach deren Regeln lebt. Helga ist abermals zwiegespalten, da sie sich im Herzen sehr der schwarzen Gemeinde zugetan fühlt, diese aber gleichzeitig aufgrund ihrer Scheinheiligkeit verabscheut. Als sie dem Druck von außen nicht mehr standhalten kann, reist sie zu ihren Verwandten nach Dänemark. Dort fühlt sie sich erst frei, bemerkt aber schnell, dass diese sich bewusst von ihr abgrenzen in dem sie sie als übertrieben erotisches und exotisches Objekt behandeln. Wieder verlässt sie das Land und nach einem kurzen Abstecher nach Harlem findet sie sich als Ehefrau eines Priesters, den sie nicht liebt und Mutter von fünf Kindern im tiefen Süden wieder. Helga gibt sich selbst auf. Weil ihr ?in-between? Status sie nicht zur Ruhe kommen lässt, versucht sie ein angepasstes Leben zu führen, was sie am Ende in den Ruin treibt.

Zusammenfassung (Englisch)

This is the story of Helga Crane, a cultural hybrid and despised mulatta who, as the child of a black father from the West Indies, who abandoned her when she was little and a white Scandinavian mother, is on a constant move throughout her life. In search for a place that she can call home and one ?true? identity her journey starts in the Deep South of America where the designated black woman is confronted with various forms of black racism as she cannot prove her black ancestry and in addition is known to have a white family background. Helga cannot stand the society she is surrounded by, which wants her to deny parts of her multi-faceted identity. She is made to feel like an outsider because she does not fit the prescribed categories of the community. She therefore decides to leave. Following the African diaspora of the 1920s she moves to Chicago, the place she was born at where her mere existence is denied by her white, racist relatives. She flees to Harlem where she still does not feel a sense of belonging as she finds herself in a black society that hates white people while at the same time living according to their rules. In search for her roots Helga decides to travel to Copenhagen. There she is treated like an exotic, eroticised and almost inhuman being because of her skin colour. After an excursion back to Harlem, Helga finally ends up in the Deep South again, married to a man she does not love, living an assimilated life in order to belong. Helga?s major problem is her in-between status. She is fragmented as she feels that she belongs to more than one place and has more than one identity at the same time. However, wherever she goes she in some way or another gets restricted in her personal development as the different imagined communities she is surrounded by only want her pure. Her strife for cultural, racial and national purity in the end leads to her inevitable downfall.