Titelaufnahme

Titel
NS-Propaganda in der Formierungsphase der Steirischen NSDAP / vorgelegt von Georg Gänser
Verfasser/ VerfasserinGänser, Georg
Begutachter / BegutachterinUhl Heidemarie
Erschienen2011
UmfangIV, 118 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei / Propaganda / Geschichte 1928-1933 / Steiermark / Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei / Propaganda / Geschichte 1928-1933 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29793 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
NS-Propaganda in der Formierungsphase der Steirischen NSDAP [7.31 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit der Propaganda in der Formierungsphase der steirischen NSDAP-Hitlerbewegung, von ca. 1928 bis 1933. Auch wenn die Propaganda im Gefüge der Geschichte nur einen kleinen Part einnimmt, so haben doch die Nationalsozialisten selbst diesem Aspekt große Bedeutung beigemessen, zumal der Aufwand, der von den Nationalsozialisten dahin gehend investiert worden ist, nicht unterschätzt werden sollte. Wie sonst hätte eine marginale Kleinpartei von Extremisten in der Steiermark überhaupt Bekanntheit erlangen sollen, wenn nicht durch propagandistisch durchdachtes und durchgeführtes Auftreten. Zweck dieser Arbeit ist es daher, den Apparat, seine Organisation, den Aufbau und die Funktionsweise sowie die Personen, die dahinter gestanden sind und ohne persönlichen Profit erwarten zu können, den Aufbau und den Aufschwung der NSDAP-Hitlerbewegung betrieben und die Partei zu einer politisch nicht mehr ignorierbaren Größe gemacht haben, zu beschreiben. Außerdem wird versucht, darzustellen, mit welchen Methoden und Mitteln Propaganda betrieben worden ist. Wie wurden Versammlungen, die aus nationalsozialistischer Sicht die wichtigste Methode darstellten, aufgezogen, wie wurden Kampagnen ? wie die Wahlkampagne zu den Gemeinderatswahlen in der Steiermark im April 1932 oder die Inszenierung des Begräbnisses des SS-Mannes August Aßmanns ? organisiert? Aufmärsche, Propagandafahrten, gezielte Provokationen, Flugblätter und Plakate sowie eine wöchentlich erscheinende Parteizeitung, ?Der Kampf?, machten das vielfältige und aggressive Repertoire der Propaganda der steirischen NSDAP-Hitlerbewegung aus. Mein Interesse bezieht sich hierbei vor allem auf die praktische Seite der Durchführung und die organisatorische Arbeit und nicht so sehr auf theoretische oder linguistische Analysen der NS-Propaganda. Schließlich wird die propagandistische Tätigkeit der steirischen NSDAP-Hitlerbewegung in einen historischen Gesamtkontext gebracht.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the propaganda of the Styrian NSDAP-Hitlerbewegung during its rise from 1928 to 1933. Even if propaganda is not a central part of historic memory of that time, it should not be neglected since the Nazi Party considered it as crucial. The complex structure and the effort the party invested in propaganda are direct proof for the importance they ascribed to it. How else should an insignificant party of extremists in Styria be able to achieve public attention, if not through the means of elaborate propaganda to influence general perception. This is the reason why this thesis describes the Nazi propaganda-apparatus and explains its organisation as well as the execution of tasks. In addition, it gives concrete examples of persons who held different positions within the apparatus. These people could not expect personal profit from their involvement, but still they lay down the foundation for the rise of the NSDAP-Hitlerbewegung to an undeniable political power. Further, the thesis focuses on illustrating the means and methods which were used to carry out the propaganda. One example is how assemblies were held. Assemblies were considered as one of the most important propaganda tools in the Nazis? view. Also, the structure and organisation of campaigns are analysed, for instance, the campaign for the local elections in Styria in April 1932 or the campaign surrounding the funeral of August Aßmann, a member of the SS. Deployments, propaganda tours, calculated provocations, brochures and posters as well as a weekly newspaper called ?Der Kampf? also constituted the manifold and aggressive propaganda of the Styrian NSDAP-Hitlerbewegung. I have laid my personal focus predominantly on describing the practical aspect and the underlying organisational work of propaganda and not so much on describing theoretical and linguistic aspects. Finally, I outlined the historic context that the Nazis exploited for their propaganda purposes.