Titelaufnahme

Titel
"Betrug nach § 146, § 147 StGB, Abgabenhinterziehung nach § 33 FinStrG und Abgabenbetrug nach § 39 FinStrG - Gemeinsamkeiten und Unterschiede" / von Nora Kreiner
Verfasser/ VerfasserinKreiner, Nora
Begutachter / BegutachterinTaucher Otto
Erschienen2011
UmfangVII, 65, XII Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Finanzstrafrecht / Abgabe / Österreich / Finanzstrafrecht / Abgabe / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29641 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
"Betrug nach § 146, § 147 StGB, Abgabenhinterziehung nach § 33 FinStrG und Abgabenbetrug nach § 39 FinStrG - Gemeinsamkeiten und Unterschiede" [0.8 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Finanzstrafgesetz (im Folgenden FinStrG) wurde im Jahr 2010 einer vollständigen Novellierung unterzogen. Durch diese Novelle wurde in das FinStrG der Tatbestand des Abgabenbetruges § 39 FinStrG eingeführt, durch welchen Steuersünder, die ?im großen Stil? Steuern hinterziehen, auf Grund der hohen Freiheitsstrafdrohung bzw. Geldstrafdrohung abgeschreckt werden sollen. Da in der heutigen Zeit ein richtiges ?Gesetzeswirrwarr? existiert, gibt es in mehreren Gesetzen Betrugstatbestände. Es stellt sich hiermit die Frage, wenn ein Steuersünder eine Abgabe auf betrügerische Weise nicht gesetzeskonform abführt, ob dieser dann nur nach § 39 FinstrG zu bestrafen ist, oder ob vielleicht daneben auch noch andere Tatbestände des FinStrG oder anderer Gesetze, wie zB die der §§ 146, 147 Strafgesetzbuch, für dessen Bestrafung in Frage kommen. Wie ist demnach vorzugehen, wenn mehrere (verschiedene) strafbare Handlungen zusammentreffen? Des Weiteren stellt sich die wichtige Frage, ob eine gleichzeitige Bestrafung des Steuersünders wegen der Erfüllung mehrerer Delikte gegen das, in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte, Doppelbestrafungsverbot verstößt und unter welchen Voraussetzungen eine Doppelbestrafung zulässig ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian Financial Criminal Law has undergone a complete revision in 2010. Through this amendment was introduced the facts of this tax fraud according to § 39 Austrian Financial Criminal Code in the Austrian Financial Criminal Code, by which tax evaders, who evade taxes in a big way, should be discouraged because oft he high threat of imprisonment or monetary penalties. In todays time exists a real ?law confusion?, and so there are in serveral laws situations of fraud offenses. It is hereby the question when a tax evader a tax in a fraudulent manner not lawfully dissipates, if it is then to be punished only in accordance with § 39 Austrian Financial Criminal Code, or other offenses from other laws, such as the § 146, 147 of the Austrian Criminal Code, come for the punishment in question. What is therefore proceed, if there is a meeting between several (differnet) criminal acts? Furthermore raises the important question, of a simultaneous punishment of tax evaders due the fulfillment of serveral offenses, against the in the European Convention on Human Rights anchored double jeopardy prohibition violates. And under what conditions a double punishment is permissible?