Titelaufnahme

Titel
Weltseele und Heiliger Geist bei Wilhelm von Conches : der Anklagebrief des Wilhelm von St. Thierry und seine Konsequenzen / vorgelegt von Andrea Riedl
Weitere Titel
World-Soul and Holy Spirit in the concept of William of Conches. The accusation of William of St. Thierry and its consequences
Verfasser/ VerfasserinRiedl, Andrea
Begutachter / BegutachterinRatkowitsch Christine
Erschienen2011
Umfang85 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Guilelmus <de Conchis> / Weltseele / Heiliger Geist / Guilelmus <de Conchis> / Weltseele / Heiliger Geist / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29627 Persistent Identifier (URN)
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Weltseele und Heiliger Geist bei Wilhelm von Conches [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Frankreich des 12. Jahrhunderts wird die Person und Lehre des Wilhelm von Conches Gegenstand eines Anklagebriefes, den Wilhelm von St. Thierry an den Abt Bernhard von Clairvaux mit der Intention sendet, diesbezüglich in Rom zu intervenieren. Wilhelm von Conches habe eine neue Philosophie eingeführt - 'novam affert philosophiam' -, die sich nicht mehr an der traditionellen Auslegung der Heiligen Schrift und den Kirchenvätern orientiere und somit der Haltung eines Theologen und Gelehrten nicht entspreche. Wilhelm von Conches dringe 'philosophice, seu magis physice' in den innersten theologischen Bereich, die Trinitätstheologie, ein und komme auf diese Weise zur Aneignung heidnischen Gedankenguts - 'non dicam haereticum, des ethnicum -, das er auch verbreite. Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei Ziele in unterschiedlicher Gewichtung: Zum einen sollen die Hauptanklagepunkte des Wilhelm von St. Thierry gegen Wilhelm von Conches herausgearbeitet und analysiert werden. Dies geschieht vor allem im Hinblick darauf, dass sich die Arbeit - zum anderen - mit einer Detailfrage der Lehre des Wilhelm von Conches befasst, die in derselben Form bereits bei seinem geistigen Vorgänger Petrus Abaelard kritisiert und schließlich verurteilt wurde: die Gleichsetzung der platonischen Weltseele mit dem Heiligen Geist. Das Kernstück der Arbeit untersucht demnach die Aussagen des Wilhelm von Conches bezüglich einer Gleichsetzung von Weltseele und Heiligem Geist und versucht, die Bedeutung der offensiven Anklage gegen seine Person und Lehre im Hinblick auf dieses Thema auszuwerten.

Zusammenfassung (Englisch)

In 12th century France William of Conches has been personally accused of spreading problematic contents related to his work of research and teaching. William of St. Thierry, who appears against him by writing an official letter to Abbot Bernhard of Clairvaux, seeks the intervention of Rome with the help of the abbot?s authority. He accuses William of Conches of beeing responsible for the establishment of a new philosophy ? novam affert philosophiam ? that doesn?t show respect to the traditional interpretation of the Bibel and the Fathers of the church. Furthermore, William of Conches is using inappropriate methods, because he tries to understand theology philosophice, seu magis physice. In result William of St. Thierry accuses him of teaching gentile ideas ? non dicam haereticum, sed ethnicum.The aim oft my diploma thesis is twofold: One the one hand it is necessary to analyse the single items of William of St. Thierry?s accusation in order to be aware of the general theological subjects, which are seen as problematic. On the other hand it is worth to examine a specific detail of William of Conches? thoughts: the identification of the platonic World-Soul with the christian Holy Spirit. My diploma thesis is asking for the role and the position of this identification in the whole concept of William of Conches? teaching and investigates his reaction once he is confronted with the situation of beeing accused.

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