Titelaufnahme

Titel
Berufsverläufe und Arbeitszufriedenheit von DolmetscherInnen bei den Vereinten Nationen in New York / vorgelegt von Jasmin Eisenbeutel
Weitere Titel
Occupational Career and job satisfaction of interpreters at the United Nations in New York
Verfasser/ VerfasserinEisenbeutel, Jasmin
Begutachter / BegutachterinGrbic Nadja
Erschienen2011
Umfang219 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Text dt., teilw. engl.
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Vereinte Nationen / Headquarters / Dolmetscher / Berufslaufbahn / Arbeitszufriedenheit / Vereinte Nationen / Headquarters / Dolmetscher / Berufslaufbahn / Arbeitszufriedenheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29564 Persistent Identifier (URN)
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Berufsverläufe und Arbeitszufriedenheit von DolmetscherInnen bei den Vereinten Nationen in New York [5.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Berufsverläufen und der Arbeitszufriedenheit von UN-DolmetscherInnen. Nach einer Einführung in die Geschichte und Tätigkeiten der Vereinten Nationen werden für die Diplomarbeit relevante Theorien zur Arbeitszufriedenheit vorgestellt. Dabei werden insbesondere zwei grundlegende Ansätze zur Arbeitszufriedenheit behandelt: die Motivationstheorie von Maslow (1972) und die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg (1959). Ein besonderer Fokus liegt des Weiteren auf bereits durchgeführten Studien, die die physiologischen und psychologischen Auswirkungen des Simultandolmetschens auf DolmetscherInnen untersuchten. Die Ergebnisse dieser Studien bilden, gemeinsam mit den o.g. Theorien über Arbeitszufriedenheit, die Basis für die empirische Studie. Die Studie fokussiert auf drei große Fragenkomplexe Berufsverläufe, Arbeitsbedingungen und Gesundheit und basiert auf einer quantitativen und einer qualitativen Erhebung unter UN-DolmetscherInnen in New York. Die Ergebnisse beider Erhebungen zeigen, dass die befragten DolmetscherInnen trotz des immer wieder ins Treffen geführten enormen Zeitdrucks und Stress mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sind. Unterschiedliche Berufsverläufe ? klassisches Dolmetschstudium vs. Quereinstieg ? scheinen sich auf die Arbeitszufriedenheit nicht auszuwirken. Die Analyse der Arbeitsbedingungen ergibt, dass die Mehrheit der Befragten mit dem flexiblen Dienstplan zufrieden ist. Mehrmals kritisiert wurden allerdings die mangelhaft belüfteten und engen Dolmetschkabinen, was zu einer raschen Luftverschlechterung und infolge zu Konzentrationsmangel und Ermüdung führt. Die Ergebnisse des dritten Fragenkomplexes zeigen, dass sich die interviewten Personen des hohen Stresslevels bei der Arbeit bewusst sind und gezielt Gegenmaßnahmen ergreifen. Alle DolmetscherInnen führen demnach mentale bzw. physische Übungen durch, um Stress und Überbelastung zu reduzieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines occupational careers and job satisfaction of UN-interpreters. After an introduction into the United Nations Organization and its history and activities, the author presents theories of job satisfaction relevant to this thesis by engaging two fundamental approaches: Maslow?s motivation theory (1972) and Herzberg?s two-factor theory (1959). Furthermore, special emphasis is placed on other studies analyzing the physiological and psychological effects of simultaneous interpreting on interpreters. These studies? results together with the aforementioned theories of job satisfaction constitute the basis of the empirical study which is an integral part of this thesis. It focuses on the three areas of: occupational careers, working conditions and health and is based on a quantitative and a qualitative survey carried out among UN-interpreters in New York. The results of both surveys show that the interviewed interpreters are very satisfied with their work despite tremendous time pressure and other stress factors. Job satisfaction also does not seem to be affected by different career backgrounds of either a university education in interpreting or a career change to interpreting at a later stage. The analysis of the working conditions shows that the majority of the interviewed persons are satisfied with the flexible duty roster. Stuffy and cramped interpreting booths, however, were criticised. The air quickly deteriorates which in turn leads to fatigue and a loss of concentration. The interview results relating to the third area ? health ? show that the interviewed interpreters are aware of the high stress level at work and consequently engage in mental or physical exercises in order to reduce stress and tension.

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