Titelaufnahme

Titel
Bauführung in Naturschutzgebieten / eingereicht von Dieter Wohlmuth
Verfasser/ VerfasserinWohlmuth, Dieter
Begutachter / BegutachterinStöger Karl
Erschienen2011
Umfang68, [11] Bl. Anh. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Naturschutzgebiet / Bauführung / Recht / Steiermark / Naturschutzgebiet / Bauführung / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29437 Persistent Identifier (URN)
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Bauführung in Naturschutzgebieten [0.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bauführung in Naturschutzgebieten in der Steiermark wird durch drei Gesetze geregelt. Dabei handelt es sich um das steiermärkische Raumordnungsrecht, das steiermärkische Baugesetz und das steiermärkische Naturschutzgesetz. Diese drei verschiedenen Gesetze greifen ineinander und ermöglichen durch Ausnahmen eine Bebauung in einem Naturschutzgebiet. In der Raumordnung bestehen primär zwei Möglichkeiten, eine Bebauung zu ermöglichen. Einerseits handelt es sich um das Auffüllungsgebiet und andererseits um land- und forstwirtschaftliche Bauten. Das Baugesetz bezieht sich vor allem auf das Raumordnungsgesetz bezüglich der Freilandnutzung und verlangt zudem die regulären Erfordernisse für eine Bebauung. Im Baugesetz besteht keine Möglichkeit, einen Bebauungsplan für ein Freilandgebiet zu erstellen, diese Möglichkeit besteht nur für Auffüllungsgebiete. Im Naturschutzgesetz werden verschiedene Varianten von Schutzgebieten behandelt, die nicht nur das Naturschutzgebiet umfassen, sondern auch das Landschaftsschutzgebiet oder auch das ?Natura 2000?- Netzwerk. Jedes Schutzgebiet stellt andere Erfordernisse für eine Bebauung, wobei sich die verschiedenen Schutzgebiete auch überschneiden können. Dem Umweltanwalt kommt in naturschutzrechtlich relevanten Verfahren auch Parteistellung zu. Dieser kann Rechtsmittel ergreifen um so die Interessen der Natur zu wahren. Bei Verfahren über Bauführung in Naturschutzgebieten bedarf es auch Sachverständigengutachten, welche gewissen Erfordernisse entsprechen müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

Construction management in nature reserves is governed by three laws in Styria. The styrian regional planning Act, styrian building laws and the styrian Nature Conservation Act. These three laws interact with each other and allow exceptions when building in a conservation area. The law allows two primary ways to facilitate development during regional planning. These exceptions can allow houses to be built in free space around other buildings as well as agricultural and forestry buildings to be built in an otherwise protected area. The Building Code refers particularly to the Regional Planning Act with respect to use available land and also requires the observation of standard building regulations. Building laws do not allow regional councils to require particular building requirements to be present in any building that is built in the countryside with the exception of those that are built in free space around other buildings in conservation areas. In the Nature Protection Act variants of protected areas are dealt with differently, which include not only the nature reserve, but also the conservation area or the "Natura 2000 - network". Each protected area has different requirements for construction, in which the various protected areas can also overlap. The regional authority has environmental lawyers who represent the interests of the environment during the proceedings. They can seek legal redress in order to safeguard the interests of environment. During process expert advisors are on hand to evaluate the environmental impact of all three aforementioned legal requirements.