Titelaufnahme

Titel
Die Verbildlichung der Frau in den Werken Roy Lichtensteins / vorgelegt von Anna-Maria Krenn
Verfasser/ VerfasserinKrenn, Anna-Maria
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2011
Umfang117 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lichtenstein, Roy / Frau <Motiv> / Lichtenstein, Roy / Frau <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-29181 Persistent Identifier (URN)
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Die Verbildlichung der Frau in den Werken Roy Lichtensteins [0.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Roy Lichtenstein (1923-1997) war neben Andy Warhol der wohl bekannteste Vertreter der Pop Art. Frauendarstellungen tauchen in seinem Werk seit 1961 auf, sind aus der Kunstgeschichte nicht mehr wegzudenken und wurden so zu ?Ikonen? der Kunst des 20. Jahrhunderts. Lichtensteins war jener unter den amerikanischen Künstlern der Generation, welche dem Abstrakten Expressionismus nachfolgte, der das Frauenbild der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft am ausführlichsten untersuchte. Im Unterschied zu den Künstlern der klassischen Moderne lässt sich aus seinen Bildern kaum eine persönliche Verbindung des Malers zu den Sujets erkennen, denn sie werden genauso distanziert, ironisch und überlegen behandelt wie andere seiner Bildgegenstände. Lichtenstein präsentiert verschiedene Frauentypen: Die erste ist das Klischee der idealisierten Werbefigur nach dem Schema der frühen Pin-up's, während die zweite die Idealfigur der fünfziger Jahre ist, die häusliche, domestizierte Frau, die als asexuell und mütterlich gekennzeichnet ist. Ein weiteres Klischee ist jenes der ?Girls?, welche stets in sentimentale, dramatische Handlungen verstrickt scheinen, unglücklich verliebt sind und daher in der Rolle der Leidenden und Liebenden auftreten. Alle sind stereotype Bilder von Frauen, die ihnen von der Gesellschaft und den Medien im Amerika der fünfziger und sechziger Jahre zugewiesen wurden. Durch die Verwendung der Gestaltungsmechanismen der Werbenazeigen und der Comics werden die Figuren zudem entindividualisiert und stereotypisiert und ihre Emotionen und Handlungen nivelliert.

Zusammenfassung (Englisch)

Roy Lichtenstein (1923-1997) is the most well known exponent of Pop Art next to Andy Warhol. Portrayals of women have appeared in his work since 1961; they cannot now be omitted from the history of art and have become ?icons? of 20th century art. It was Roy Lichtenstein who, among all the American artists of the generation that followed abstract expressionism, most thoroughly explored the image of women in American post war society. In contrast to other artists of the Classic Modern, there is almost no sign in his paintings of a personal link between the artist and his subjects; they are treated in exactly the same distanced, ironic and supercilious manner as other objects in his paintings. Lichtenstein presents different types of women: The first is the cliché of the idealised figure as shown in advertisements, following the theme of the pin-up, whereas the second is the ideal figure of the 1950?s, the home loving domesticated woman who is characterised as asexual and motherly. A further cliché in Lichtenstein?s work is formed by ?The Girls?, who always seem to be entangled in sentimental or dramatic acts, who are unlucky in love and who are, as a result, depicted in the role of victim and lover. All these are stereotypical depictions of women that the society and media of the Fifties and Sixties have ascribed to them. In addition, by using the characterisation mechanisms of advertising and comics, the figures have been stripped of their individuality; they have been stereotyped and their emotions and actions suppressed.