Titelaufnahme

Titel
Zur Altarbaukunst des Frühbarock im österreichischen Alpenland : ausgewählte Beispiele / vorgelegt von Heribert Rasinger
Verfasser/ VerfasserinRasinger, Heribert
Begutachter / BegutachterinBiedermann Gottfried
Erschienen2011
Umfang183 Bl. : Zsfassung ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Altar / Geschichte 1580-1610 / Österreich / Altar / Geschichte 1580-1610 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28826 Persistent Identifier (URN)
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Zur Altarbaukunst des Frühbarock im österreichischen Alpenland [10.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit ausgewählten Altarbauten des österreichischen Alpenraumes, die aufgrund von Größe und Monumentalität in besonderer Weise herausragende Werke darstellen.Im ersten Teil geht die Arbeit zunächst auf die Entstehungsgeschichte von Altären und den jeweiligen Forschungsstand ein. Da ein Altar nicht isoliert im Raum steht, wird jeweils auch das Umfeld des Aufstellungsortes mit einbezogen.Ein wesentliches Ziel dieser Arbeit ist es, über eine reine Dokumentation des Datenmaterials hinausgehend die Altäre als kulturelle Zeitzeugen darzustellen.Durch das Konzil von Trient beeinflusst, wurde der Tabernakel in den Altar integriert, da nun das Sakrament der Eucharistie das Zentrum des katholischen Glaubens und den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens bildete. Diese Erneuerung führte dazu, dass alte Altäre abgerissen und neue, gegenreformatorisch beeinflusste Hochaltäre geschaffen wurden. Im Zentrum dieser Altäre stand meist die Gottesmutter, deren Verehrung von vielen Orden, allen voran vom Zisterzienserorden, gefördert und praktiziert wurde. Schon Bernhard von Clairvaux verehrte Maria in seinen Predigten.Durch besondere Prachtentfaltung sollten die Gläubigen vom Katholischen Glauben und dessen Vormachtstellung überzeugt werden. Weiters wurde versucht, die Altäre als barocke Bühnen zur Vermittlung der Heilsgeschichte an die Gläubigen zu gestalten und zu nutzen. In diesem Zusammenhang gilt es darzulegen, dass es sich bei den Figurenprogrammen der Altäre um wohldurchdachte Kompositionen handelt und nicht nur um ein wahlloses Zusammenstellen von Heiligenfiguren. An Hand ausgewählter Beispiele wird auf solche Programme näher eingegangen.Ein zusätzlicher wichtiger Aspekt dieser Arbeit ist es, ausgehend vom stilistischen Vergleich der Altäre auch auf die Arbeit der ausführenden Künstler ? sofern diese überliefert sind ? und deren kulturelles Umfeld einzugehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The work deals with selected altars from the Austrian alpine regions, which, by virtue of their size and monumental nature, represent exceptional works in special ways.In the first part, the work starts by addressing the history of the origin of altars and the respective research status. Because an altar does not occur in isolation, the surrounding environment is also considered in each case.Proceeding from a pure data documentation, a significant goal of this dissertation is to depict altars as cultural witnesses to history. Influenced by the Council of Trent, the tabernacle was integrated into the altar because the Sacrament of the Eucharist now constituted the centre of the catholic faith and the focus of ecclesiastical life. This reformation lead to the tearing down of old altars and the creation of new, counter-reformation influenced high altars. In most cases, the Mother of God, whose veneration was supported and practiced by many orders, above all the Cistercian order, occupied the centre of these altars. Bernhard of Clairvaux had already venerated Mary in his sermons.The faithful were to be convinced of the catholic faith and its supremacy through special displays of splendour. The design and use of the altars as stages to convey the narrative of Christian salvation to the faithful was moreover also attempted. In this context, it must be explained that the altar figure programs comprise carefully considered compositions and not random collections of holy figures. Such programs are dealt with in more detail using selected examples. A further important aspect of this dissertation, starting out from a stylistic comparison of the altars, is also to consider the work of the artists that made them - as far as this has been handed down - and their cultural surroundings.