Titelaufnahme

Titel
The influence of Pre-Task type on Eye-Movement behavior in visual search / Philipp Ludersdorfer
Weitere Titel
The influence of Pre-Task type on Eye-Movement behavior in visual search
Verfasser/ VerfasserinLudersdorfer, Philipp
Begutachter / BegutachterinKörner Christof
Erschienen2011
Umfang84 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Visuelle Suche / Problemlösen / Gedächtnis / Visuelle Suche / Problemlösen / Gedächtnis / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28662 Persistent Identifier (URN)
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The influence of Pre-Task type on Eye-Movement behavior in visual search [7.17 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wurde der Frage nachgegangen, ob verschiedene vorangehende Aufgaben unterschiedliche Auswirkungen auf die Leistung beziehungsweise auf Gedächtnisprozesse in einer visuellen Suche haben. Körner und Gilchrist (2007) konnten in diesem Zusammenhang eine verbesserte Leistung bei einer Suchaufgabe feststellen, wenn Personen davor schon eine Suche in derselben Suchumgebung durchgeführt hatten. Eine andere Variante einer Vorerfahrung ist die einer Vorschau, also eines freien Betrachtens der Suchumgebung ohne bestimmte Handlungsanweisung (siehe Hollingworth, 2009). Aufgrund der niedrigeren Aufmerksamkeitsanforderungen, sollte eine Vorschau zu einer besseren Suchleistung führen als eine vorhergehende Suche. Achtzehn TeilnehmerInnen führten Suchen in einem Zehn-Buchstaben-Display in zwei Bedingungen durch (Wiederholte Suche und Vorschau-Suche). Die manuellen Reaktionszeiten und die Blickbewegungsaufzeichnung zeigten, dass die Suchleistung in beiden Experimentalbedingungen besser war als in einer Kontrollbedingung. Dieser Vorteil war bei einer Vorschau größer als bei einer Suche. In beiden Bedingungen hing die Suchleistung von der Rezenz der Fixation des Zielreizes in der Vor-Aufgabe ab. Der größere Vorteil in der Vorschau-Suche konnte nicht durch ein vorbereitendes Verhalten der Teilnehmer in der Vor-Aufgabe erklärt werden. Die Ergebnisse zeigten keinerlei Hinweise für intentionale Lernprozesse und deren positive Auswirkungen. Auch wenn keine Unterschiede in der Verarbeitung der Items während der vorangehenden Aufgaben festgestellt werden konnten, ermöglichen wahrscheinlich die niedrigen Aufmerksamkeitsanforderungen der Vorschau an sich eine effizientere nachfolgende Suche. Es ist möglich, dass dadurch beständigere Gedächtnisrepräsentationen der Objekte aufgebaut werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

A comparison of the effects of two different types of pre-tasks on performance and memory processes in visual search was drawn. Previous studies had revealed an enhanced search performance after a preceding search task in the same display (Körner & Gilchrist, 2007). In the present study, this repeated search paradigm was compared to a search task preceded by a free-viewing period (preview; e.g. Hollingworth, 2009). It was assumed that observers would profit more by a preview than by an attention-demanding preceding search. Eighteen participants searched a ten-letter display in two conditions (repeated search and preview search), while response times were collected and eye movements were monitored. The results clearly demonstrated that both preceding tasks facilitated visual search compared to a control condition. Moreover, a preview led to an even larger benefit than a preceding search did. In both conditions, search performance depended on the recency of the target fixation in the pre-task, suggesting an underlying limited-capacity memory process. Although the preview was assumed to enable observers to prepare for the forthcoming search, the results did not show evidence for a beneficial contribution of intentional learning processes. Even though no difference was found in visual behavior during the pre-tasks, the difference in search performance can probably be ascribed to the differing requirements of the pre-tasks. In a preview observers don?t have to recruit all attentional resources for the pre-task itself. Therefore, it is conceivable that observers are able to build up more stable memory representations during the preview.

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