Titelaufnahme

Titel
Trend in der Rechnungslegung : ist die Rechnungslegung in einem Wandel?
Verfasser/ VerfasserinAngerer, Emanuel
Begutachter / BegutachterinEwert Ralf
Erschienen2011
UmfangV, 68 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Rechnungslegung / Rechnungslegung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28642 Persistent Identifier (URN)
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Trend in der Rechnungslegung [0.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einem globalen Netzwerk verbunden, wodurch auch die Rechnungslegung beeinflusste wurde. Die IFRS setzten sich im Zweikampf gegen die US-GAAP durch und haben heute eine Vormachtstellung am Markt der Rechnungslegungsstandards. Das IASB hat es sich zur Aufgabe gemacht qualitativ hochwertige Standards zu entwickeln, die den Informationsbedarf der Investoren decken. Im Zuge der Umstellung von nationalen auf internationale Standards werden in dieser Arbeit fünf Aspekte beleuchtet: Die Qualität in der Rechnungslegung, Kapitalkosten im Zeitablauf, Enforcement, Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens, sowie die Relevanz von IFRS in der Praxis. Die Ergebnisse sind für die Befürworter von IFRS ernüchternd: Das Ziel, hochwertige internationale Standards zu entwickeln, kann empirisch nicht nachgewiesen werden. Genauso steht es mit den Eigenkapitalkosten, auch deren Senkung kann in der Empirie nicht eindeutig nachgewiesen werden. Ein Grund dafür können die Probleme des Enforcement sein, wo eine internationale Zusammenarbeit gänzlich fehlt. Zur internen Harmonisierung muss gesagt werden, dass Synergien aus der Umstellung von einem nationalen Standard auf IFRS genutzt werden können. Es ist jedoch nicht so wie in der Literatur oft beschrieben, dass diese zwei Systeme vollkommen ineinander verschmelzen. Hauptgrund dafür ist die unterschiedliche Zielausrichtung von interner und externer Rechnungslegung. Abschließend wird die Relevanz von IFRS stark in Zweifel gezogen. An der Gesamtmenge der Unternehmen ist der prozentuale Anteil der IFRS Nutzer gering, die Nachfrage am Arbeitsmarkt nach Fachkräften mit Kenntnissen internationaler Standards ist schwach und bei den Unternehmen, die IFRS anwenden, liegt die Fehlerquote der Abschlüsse bei 23 Prozent. Trotz all dieser Kritikpunkte nimmt der ?Zug IFRS? immer mehr an Fahrt auf und ist wohl auch kaum mehr zu stoppen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the recent decades, economy has been developed to a global network which also affected accounting principles. The International Financial Reporting Standard prevailed against the United States ? Generally Accepted Accounting Principles and has now a dominant position on the market of accounting standards. The IASB has made it its task to develop high quality standards to meet the information needs of investors. In the course of the conversion from the national to the international standards five aspects are investigated in this master thesis: quality in accounting, the development of capital costs over time, enforcement, harmonization of internal and external accounting and the relevance of IFRS in practice.The results are rather sobering for supporters of IFRS: The goal to develop high quality standards cannot be empirically proven. The same applies to the costs of capital: A reduction can?t be demonstrated in the empirical world. One reason could be the problems of enforcement. An international collaboration in enforcement is completely missing. For internal harmonization must be said that synergies can be used through a conversion of national standard to IFRS. In the literature it is often described that these two systems merge into each other perfectly, however, this is not the case. Main reason for that is the different target orientation of internal and external accounting.Finally the relevance of IFRS is questioned. The number of companies which use IFRS in percentage to the total amount of companies is low and the demand on the labour market for skilled workers with knowledge of international standards is low. Companies which use IFRS have an error rate of 23 percent in their financial statements. Despite of all these criticisms, the ?Train IFRS? in gaining increasing momentum and is probably unstoppable.