Titelaufnahme

Titel
Archetypische Erzählstrukturen in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur : eine Analyse ausgewählter Beispiele von Wolfgang und Heike Hohlbein und Otfried Preußler / vorgelegt von David Löscher
Weitere Titel
Archetypal narrative structures in the fantastic childrens and youth literature. An analysis of selected works of Wolfgang and Heike Hohlbein and Otfried Preußler
Verfasser/ VerfasserinLöscher, David
Begutachter / BegutachterinSpörk Ingrid
Erschienen2011
Umfang112 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hohlbein, Wolfgang <Märchenmond> / Preußler, Otfried <Krabat> / Archetypus / Hohlbein, Wolfgang <Märchenmond> / Preußler, Otfried <Krabat> / Archetypus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28636 Persistent Identifier (URN)
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Archetypische Erzählstrukturen in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Joseph Campbell vergleicht in Der Heros in tausend Gestalten, das 1949 erstmals erscheint, Mythen und Erzählungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und stößt dabei auf eine archetypische Erzählstruktur, die sich in Heldengeschichten eruieren lässt, den ?Monomythos?. Er erkennt, dass Helden und Heldinnen unabhängig von Zeit und Ort der Entstehung immer wieder die gleichen Prüfungen und Gefahren zu bestehen haben. Da das Spektrum der ?zeitgenössischen Heldengeschichten? mannigfaltig ist, musste eine literarische Eingrenzung durchgeführt werden. Hierbei wurde das Genre der ?phantastischen Kinder- und Jugendliteratur? gewählt und dabei zwei Werke ausgesucht, die ein breites Publikum erreicht und fasziniert haben, Otfried Preußlers Krabat und Wolfgang und Heike Hohlbeins Märchenmond. Wesentlicher Ausgangspunkt für Campbells Thesen sind dabei die psychoanalytischen Erkenntnisse von Freud und C. G. Jung. Da sich bestimmte Muster in allen Kulturen ständig wiederholen, schließt er auf einen einzigen Mythos, der sich mit der Zeit weiterentwickelt hat. Die These des Monomythos stellt die Grundlage dieser Untersuchung dar. Die Arbeit beweist, dass sich diese narrative Struktur auch in zeitgenössischen Texten sehr genau wieder finden lässt und bestätigt die Annahme, dass die Erzählbedürfnisse der Menschen nicht nur überall auf der Welt gleich sind, sondern auch konstant gleich bleiben. Ferner lässt sich durch die erarbeiteten Ergebnisse konstatieren, dass das Fantasygenre, im speziellen die ?phantastische Kinder- und Jugendliteratur?, die Motive und Sujets aus Märchen, Sagen, Legenden und Mythen entlehnt, ein fruchtbarer Boden für die Campbell?schen Thesen ist und als Nachfolger der traditionellen phantastischen Geschichten bezeichnet werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Joseph Campbell, in The Hero with a Thousand Faces which appeared for the first time in 1949, compares myths and stories from different societies and found an archetypal narrative structure, which can be investigated in heroic stories or narratives, which he conceptualised as the "monomyth". In these narratives, Campbell recognises that heroes and heroines have to undergo similar trials and fortunes, regardless of the time and space in which the narrative is set. The spectrum of the ?contemporary heroic stories? is manifold therefore this study is limited to a singular literary genre, namely the ?fantastic children?s and youth literature?. Two works are selected which have reached out to and fascinated a wide audience: Otfried Preußler's Krabat and Wolfgang and Heike Hohlbein's Märchenmond. Because certain patterns recur in all cultures constantly, Campbell closes on one single myth which has developed with the time. The thesis of the monomyth will show the basis of this work. An essential starting point for Campbell's thesis draws the psychoanalytic claims of both Freud and C. G. Jung. This study demonstrates that the "monomyth" can be determined also in contemporary texts and confirms that people have everywhere and constantly the same narrative needs. Further can be stated by the compiled results that the fantasy genre is a fertile soil for Campbell's theses and can be called a successor of the traditional fantastic stories. This pertains especially for the ?fantastic children?s and youth literature? which incorporates the motives and subjects from fairy tales, legends and myths.

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