Titelaufnahme

Titel
Interkomprehension als Chance : eine empirische Untersuchung zum Erwerb rezeptiver Fertigkeiten im Spanischen und Portugiesischen / vorgelegt von Petra Weiß
Verfasser/ VerfasserinWeiß, Petra
Begutachter / BegutachterinLedun-Kahlig Ingeborg
Erschienen2011
Umfang155 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fremdsprachenunterricht / Romanische Sprachen / Fremdsprachenlernen / Sprachverwandtschaft / Fremdsprachenunterricht / Romanische Sprachen / Fremdsprachenlernen / Sprachverwandtschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28482 Persistent Identifier (URN)
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Interkomprehension als Chance [8.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, den Einsatz von Techniken der romanischen Interkomprehension als Methode für den Fremdsprachenunterricht zu erforschen. Es soll herausgefunden werden, ob und in welchem Ausmaß die fremdsprachlichen Vorkenntnisse der SchülerInnen für den Erwerb einer neuen, nahverwandten Sprache nützlich sind. Zu diesem Zweck wurde am BG Dreihackengasse Graz eine empirische Untersuchung zum Erwerb rezeptiver Fertigkeiten im Spanischen und Portugiesischen durchgeführt, die auf der interkomprehensiven Methode EuroCom basiert. Da EuroCom ein Projekt zur Förderung der Mehrsprachigkeit ist, das durch die Impulse der europäischen Sprachenpolitik entstanden ist, wird im theoretischen Teil dieser Arbeit auf den Mehrsprachigkeitsdiskurs Europas eingegangen. Zudem werden die wichtigsten Grundlagen der romanischen Interkomprehension und des interkomprehensiven Spracherwerbs erläutert. In diesem Zusammenhang wird auch das Spannungsfeld zwischen Interkomprehension und Fremdsprachendidaktik thematisiert. Im Zentrum der Arbeit steht die Beschreibung und Auswertung der empirischen Untersuchung. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die SchülerInnen innerhalb kürzester Zeit fähig waren, rezeptive Fertigkeiten in den Sprachen Spanisch und Portugiesisch zu erwerben. Zudem erkannten die SchülerInnen, dass ihre Vorkenntnisse in romanischen Sprachen als Brücke zum Erwerb weiterer Sprachen der gleichen Familie genutzt werden können. Im Schlusswort wird der Beitrag von interkomprehensiven Methoden zur Förderung der Mehrsprachigkeit diskutiert und die Vor- und Nachteile einer Didaktik der Interkomprehension aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird besonders auf den Tertiärsprachunterricht als potentiellen Bereich für interkomprehensive Ansätze verwiesen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present thesis is to investigate the implementation of intercomprehensive techniques as a method for language teaching. It is to be examined whether and to what extent prior language knowledge can be useful for the acquisition of a new, closely related language. For this purpose, an empirical investigation for the acquisition of receptive skills in Spanish and Portuguese was conducted at an Austrian high school, which was based on the intercomprehensive method EuroCom, a project for the promotion of European multilingualism. Therefore, the theoretical part of this paper focuses on the European discourse of multilingualism. Furthermore, the basic principles of the study of intercomprehension and intercomprehensive language acquisition are explained. In this regard, the conflict between intercomprehension and foreign language didactics is dealt with. The main part of the paper describes the conduction and evaluation of the empirical investigation. The results have shown that the students are able to acquire basic receptive skills in Spanish and Portuguese within a short time. In addition, the students became aware that their prior knowledge of Romance languages can facilitate the acquisition of languages of the same family. In the conclusion, the promotion of multilingualism through intercomprehensive methods is discussed and the advantages and disadvantages of the implementation of intercomprehension in foreign language teaching are demonstrated. In this context, it is indicated that the intercomprehensive approach is especially useful for tertiary language teaching.