Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von Baurecyclingmaterial und/oder Asche auf die Morphologie und Anatomie von Pelargonium zonale / vorgelegt von Andrea Eiper
Verfasser/ VerfasserinEiper, Andrea
Begutachter / BegutachterinMüller Maria
Erschienen2011
Umfang129 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., zahlr. graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Zonalpelargonie / Pflanzenmorphologie / Pflanzenanatomie / Substrat <Boden> / Zonalpelargonie / Pflanzenmorphologie / Pflanzenanatomie / Substrat <Boden> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28248 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss von Baurecyclingmaterial und/oder Asche auf die Morphologie und Anatomie von Pelargonium zonale [2.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Boden als Lebensraum hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum von Pflanzen. Dementsprechend stehen physiologische und anatomische Parameter in direktem Zusammenhang mit dem Substrat auf dem die Pflanzen wachsen. Mit diesem Hintergrund wurde im Zuge der hier vorliegenden Diplomarbeit untersucht, welche Auswirkungen die Zumischung von Aschesubstrat und Recyclingmaterial zu handelsüblicher Gartenerde, durch welche eine optimale Grundversorgung der Pflanzen sichergestellt werden soll, auf die Entwicklung der Versuchspflanze Pelargonium zonale zeigt. Die Pflanze ist ein Vertreter der Geraniaceae und findet in unseren Breiten hauptsächlich als Balkonpflanze Verwendung. Die erwähnten Substrate wurden in bestimmten Mischungsverhältnissen mit Gartenerde vermengt. Bei den in dieser Diplomarbeit untersuchten Mischungsverhältnissen handelt es sich um ?Gartenerde100%, welche als Kontrollwert dient, (Variante 1) ?Gartenerde/Asche 50/50% (Variante 2) und ?Gartenerde/Asche/Recyclingmaterial 50/25/25% (Variante 3). Die Ergebnisse der anatomischen Untersuchungen an Spross und Blättern zeigen zwar gewisse Tendenzen, weisen aber ebenfalls eine starke Heterogenität auf. Demnach kann festgehalten werden, dass tendenziell jene Pflanzen, welche auf der reinen Gartenerde angepflanzt wurden das beste Wachstum aufwiesen. Als Hauptgrund dafür wird der pH- Wert angesehen. Mit zunehmender Substrat- Vermengung steigt die Alkalinität. Dadurch entfernt sich der pH-Wert des Bodens vom pH-Wert-Optimum der Versuchspflanze. Die Wachstumsbedingungen werden schlechter. Konkret kann beobachtet werden, dass durch Beimengung von Aschesubstrat und Recyclingmaterial kaum positive Effekte erzielt werden können, was aber an einem falsch bemessenen Mischungsverhältnis liegen könnte. Auf der anderen Seite zeigt sich aber auch, dass die Ausbringung der Substrate in relativ geringen Mengen keine gravierend schädlichen Folgen für Umwelt und Pflanzenwachstum mit sich bringt.

Zusammenfassung (Englisch)

the ground as a habitat has a huge influence on the growth of plants. Physiological and anatomical parameters are directly associated with the consistence of the soil on with the plant grows. Considering these facts, I tried to analyze, in my degree dissertation, the effect on the development when mixing recycling material and ash substances into the normal flower soil, using Pelargonium zonale (Geraniaceae) as a test plant. The substances have been added in certain mixing proportions: ?100% flower soil as a check value (option 1) ? Flower soil/ash, 50%/50% (option 2) ?Flower soil/ash/recycling material, 50%/25%/25% (option 3) The results of the anatomic examination of the leafs and the sprout showed a certain tendency, but also a strong heterogeneity. Basically the plants that where planted in the normal flower soil showed the best growth. The major reason for that result, seams to be the pH value, which rises when adding ash and recycling material to the flower soil and debases the growth conditions. The Addition of ash and recycling material has no positive effect on the plants. On the other side is the use of just a little of the added substances not harmful for the environment.