Titelaufnahme

Titel
Wie lernen Schüler/innen in Mathematik? : akademisches Selbstkonzept, Lernstrategien und Einstellung zum Fach / Pimminger Sandra Romana
Verfasser/ VerfasserinPimminger, Sandra Romana
Begutachter / BegutachterinPaechter Manuela
Erschienen2011
UmfangIX, 112, 25 Bl. Anh. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lerntechnik / Mathematik / Lerntechnik / Mathematik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28162 Persistent Identifier (URN)
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Wie lernen Schüler/innen in Mathematik? [1.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, den Einfluss von Geschlecht, Schulform und Schulstufe auf das akademische Selbstkonzept, das Interesse, sowie auf die Verwendung unterschiedlicher Lernstrategien in Bezug auf das Schulfach Mathematik aufzudecken. Sowohl Geschlechtseinflüsse auf kooperatives und kompetitives Lernen, als auch Effekte von SchülerInnen-Merkmalen auf das Interesse, als auch auf die Mathematiknote werden vermutet. Es wurden Daten von insgesamt 2 684 SchülerInnen zwischen 10 und 17 Jahren (MW = 12.29; SD = 1.27) erhoben. In Anlehnung an die PISA-Studien werden Einflüsse von Geschlecht, Schulform und Schulstufe erwartet.Wie die Ergebnisse der MANOVA aufzeigen, weisen Jungen ein höheres akademisches Selbstkonzept, sowie ein stärkeres Interesse an Mathematik auf als Mädchen. Außerdem geben sie häufiger an wettbewerbsorientiert, und mithilfe von Elaborationsstrategien zu lernen als Mädchen. Mädchen geben hingegen häufiger an Wiederholungsstrategien im Lernprozess einzusetzen. Es konnte des Weiteren ein Absinken über die Schulstufen im Interesse und in der Verwendung von Lernstrategien festgestellt werden. Bei HauptschülerInnen konnte außerdem ein negativer-, bei AHS-SchülerInnen ein positiver Verlauf im Selbstkonzept festgestellt werden, was auf den Big-Fish-Little-Pond-Effekt (Marsh. 2005) hindeutet.Die gefundenen Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Geschlecht, die Schulform und die Schulstufe bedeutsame Einflussfaktoren auf das Verhalten und die Einstellung von SchülerInnen im Schulfach Mathematik darstellen. Es ist jedoch anzumerken, dass für die meisten signifikanten Ergebnisse nur geringe Effektstärken gefunden werden konnten. Es scheint trotzdem naheliegend, dass das soziale-, vor allem aber das schulische Umfeld einen wichtigen Stellenwert für lern- und leistungsbezogen Einstellungen, sowie für Motivationsfaktoren einnimmt.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this study is to examine the effects of gender, school-types and grades on academic self-concept, interest, and the use of learning strategies in mathematics. Furthermore the effect of sex on learning preferences (cooperation vs. competition), possible relations between pupils? learning behaviours and maths-grades as well as learning behaviours and interest should be exposed. Therefore a sample of 2 684 male and female students between 10 and 17 years (M = 12.29; SD = 1.27) were asked about their learning behaviours in mathematics, as well as their attitudes towards the subject. According to the PISA-Studies effects of sex, school-types and grades were expected.The results of the MANOVA show, that boys and girls differ concerning their academic self-concept in mathematics, as well as in interest, the use of different learning strategies and the preferred learning situation. In general boys report to be more interested in mathematics than girls and also show a higher self-concept. Furthermore boys tend to prefer competitive learning situations and use common elaboration strategies compared to girls, more often. In contrast, girls tend to prefer memorization-strategies. Moreover interest and the use of learning-strategies are declining over grades. Also effects of grades and school-types pointing to the Big-Fish-Little-Pond-Effect (Marsh, 2005) have been found.The results indicate that gender-differences in self-attributions about competence and learning behaviours in mathematics still exist. School-types and grades also play an important role for learning behaviours and attitudes towards the subject. However, it must be mentioned that just small effect-sizes have been found for all significant results. Concluding, it seems reasonable that the social, particularly the educational environment plays an important role for the development of school-related attitudes and motivation.

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