Titelaufnahme

Titel
Der Kompatibilismus : Reichweite und Grenzen eines neurobiologisch-philosophischen Freiheitskonzeptes / eingereicht von Valentin Mühlleitner
Verfasser/ VerfasserinMühlleitner, Valentin
Begutachter / BegutachterinSchaupp Walter
Erschienen2011
Umfang89 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Determinismus / Willensfreiheit / Neurobiologie / Determinismus / Willensfreiheit / Neurobiologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28128 Persistent Identifier (URN)
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Der Kompatibilismus [0.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unter dem Stichwort Kompatibilismus werden in der Philosophie jene Modelle der Welt verstanden, die Determinismus und Willensfreiheit als kompatibel verstehen. Diese Diplomarbeit befasst sich zunächst mit den Herausforderungen des Determinismus an die praktische Philosophie vor dem Hintergrund der neueren Erkenntnisse in den Neurowissenschaften. In einem historischen Abriss wird auf die Konzepte von David Hume und Immanuel Kant eingegangen und wie im Verlauf der Geschichte dieses Problems auf ihre Konzepte zurückgegriffen wurde.Im Hauptteil der Arbeit werden vier zeitgenössische Kompatibilisten und ihre Konzepte behandelt. Es sind dies Harry Frankfurt, Peter Bieri, Michael Pauen und die beiden Neurobiologen Lüder Deecke und Hans Helmut Kornhuber. Ziel ist es diese Konzepte hinsichtlich ihrer Systematik und der Anfragen des Determinismus zu untersuchen.

Zusammenfassung (Englisch)

Under the term compatibilism we understand a model of the world on philosophy that sees determinism and free will as compatible.This diploma thesis deals at first with how determinism challenges practical philosophy against the background of the newer achievements of neuroscience. In an historical outline we go into concepts by David Hume and Immanuel Kant and how they are used in the context of the problem throughout historyThe main part of this thesis is concerned with four contemporary compatibilists and their concepts, namely Harry Frankfurt, Peter Bieri, Michael Pauen and the neurobiologists Lüder Deecke and Hans Helmut Kornhuber. The aim is to examine the concepts in regard to their systematics and the questions of determinism.