Titelaufnahme

Titel
Codes and conventions of contemporary TV series production and reception / vorgelegt von Vanessa Legenstein
Verfasser/ VerfasserinLegenstein, Vanessa
Begutachter / BegutachterinKettemann Bernhard
Erschienen2011
Umfang103 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fernsehserie / Rezeption / Fernsehserie / Rezeption / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-28024 Persistent Identifier (URN)
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Codes and conventions of contemporary TV series production and reception [4.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Während Satelliten-Technologie und riesige internationale Konzerne die Globalisierung des Fernsehmarktes eingeleitet haben, revolutionierten Großbild-Fernseher und Dolby Surround Technologie die filmische Darstellung. Dies machte Fernsehen zu einem ernstzunehmenden Rivalen für das Kino und Amerika zum Marktführer im Fernsehbusiness. In Anbetracht dieser Entwicklungen widmet sich der erste Teil dieser Arbeit der Fernsehindustrie, ihrer Programmpolitik und den politischen und ökonomischen Einflüssen auf das Medium. Weiters werden die inhärente Dynamik von Serien-Erzählungen sowie gängige Strategien zur Steigerung der Zuschauerquoten untersucht. Anhand einer aktuellen Publikumsstudie des ORF folgt anschließend eine Analyse der Wechselwirkungen zwischen Fernsehen und Zuschauern. Neben der Vorbildwirkung von Seriencharakteren werden auch ihre Stereotypisierung und die Rolle von U.S. Serien als kulturelle Trendsetter behandelt. Der zweite Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit Krimiserien. Um zu verdeutlichen, in welchem Ausmaß sich das Genre seit den 1970ern verändert hat, wird die aktuelle CBS Erfolgsserie CSI Las Vegas (2000-) mit dem NBC Klassiker Columbo (1968-2003) verglichen. Nach einer umfassenden Beschreibung der televisuellen Eigenschaften der Serie CSI Las Vegas (Kameraarbeit, Schnitt, Ton) folgt eine Untersuchung ihrer Episodenstruktur. Diese zeigt auch, mit welchen Mitteln der Spannungsverlauf und Informationsfluss optimiert werden, um die Zuseher vom Umschalten abzuhalten. Zum Schluss widmet sich diese Arbeit der ideologischen und sozio-kulturellen Problematik der Darstellung von extremer Gewalt und Sex in diesem Genre. Ausgehend von der Annahme, dass das Fernsehen unsere Gesellschaft widerspiegelt, wird erörtert, warum dieses Format so viele Zuschauer anzieht und wohin dieser Trend führen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

While satellite technology and huge international networks triggered the globalization of the TV market, wide screens, and Dolby Surround technology revolutionized the filmic realization, making television a serious rival of cinema and America the biggest player in the TV business. With respect to these changes, the first part of this paper describes the TV industry, its program policy, as well as political and economic influences on the medium. Exploring the inherent dynamics of serial narratives, it identifies common strategies to increase viewing rates. In a further step, my paper approaches the interdependence between television and its viewers, discussing a recent ORF audience study. Along with the effects of series characters' role-model function, their stereotyping and U.S. shows' status as cultural trendsetters are discussed. The second part of this paper focuses on crime series. In order to show to what extent the genre has changed since the 1970s, the current CBS success show CSI Las Vegas (2000-) is compared to the NBC classic Columbo (1968-2003). After a detailed description of CSI's televisual qualities (such as camera work, editing and sound) the series' episode structure is analyzed. This also illustrates how the series' tension arch and flow of information are optimized in order to keep viewers from zapping. Finally, this paper discusses the ideological and sociocultural problematic of such shows' detailed depiction of extreme violence and sex. Considering television as a mirror of society, it answers the questions why this format appeals to such a huge audience and where this trend could lead us.